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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
271
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Hur HO

bei dem Fahren bergauf sich hinten in den Erdboden stemmt/damit der Wagen nicht rückwärts laufen kann, wenn die Pferdestille stehen und an den Strängen nicht anziehen. Bei den La-fetten selbst bedarf man dieser Hülfe nicht, weil hier die Be-dienungsmannschaft sich bei dem Geschütz befindet, und durchaugenblickliches Vorlegen eines Holzes oder Steines das Zurück-gehen der Wagen hindern kann.

Hurten (eignes) werden rpie die gewöhnlichen Kbrbegeflochten, indem man die 7 Rippenpfähle 11)-Zoll von einan-der in gerader Linie in die Erde schlägt, so daß sie 3'/. bis 4Fuß aus derselben empor stehen. Es wird nun zuerst ein 3 4Zoll breiter Rand geflochten und mit schwachen Weeden zwischenjedem Paar Pfähle festgebunden. Nachdem man diesen Kranzbis auf die Erde hinunter geschoben, wird ein zweiter Kranzoben geflochten und bleibt nachher an seiner Stelle, um diePfähle in gehöriger Entfernung zu halten, während der Zwi-schenraum der Hurte, zwischen beiden Kränzen, vollends rundgeflochten wird. Ans solche Weise wird die Hurte 6 Fuß lang,3'F Fuß breit. Sie dient zum Belegen des Fußbodens in denPulverkammern oder auch iu den Batterien selbst, wenn Wet-ter und Erde zu naß ist.

Hyacinth wird unter die Edelsteine gezählt, und kommtin sehr kleinen vierseitigen Prismen, bald zugespitzt bald abge-stumpft vor, von rother, branner, grüner, seltener gelber Farbe,Spicgelglanz, durchsichtig, leicht zu zersprengen, aber nicht vorder Lorhröhre schmelzbar. Man findet ihn in Frankreich, Italienund Portugal. Seine Bestandtheile sind 70 Zirconerde, 25Kieselerde, 0,5 Eiscnoryd.

Hydrate heißen die chemischen Verbindungen des Was-sers mit Metallorpden, in gewissen bestimmten Verhältnissen;verbindet sich aber Wasserstoff (Hydrogen) mit andern Sub-stanzen, so wird der Prozeß eine Hydrogenation, die darausentstehenden Mischungen aber Hydroiden genannt.

Hydraulische Presse, s. Wasserpresse.

Hydrochlorate die Verbindung der Chlorine mit denalkali schen Orhdcn vermittelst des Wassers, die ehemals über-orydiret salz saure Salze genannt wurden, und unter die-sem Namen in dem zweiten Theile des Wörterbuches auf-geführt sind.

Hydro-Chloriusaure (Kochsalzsäure) bestehtans gleichen Volumtheilcn Chloringas und Wasserstoff,die in einem gläsernen Gefäße dem Tagslichte ausgesetzt, miteinander in chemische Verbindung treten, im Sonnenlichteaber eine Erplosion machen. In Gasgestalt hat diese Säureeinen starken, erstickenden Geruch; das Eis schmilzt in ihr, nnd