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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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Kehlhobel, Gesims- oder Orthobel, KarnieShobel,unddienen Vorspringe - Verzierungen, oder auch Aushöhlungen nachder Lange des Holzes zu bilden.

Höllenmaschine war der Name, womit man eineArt schwimmender Mine belegte, die wahrscheinlich von den inAntwerpen belagerten Niederlandern nach eines Jtaliäuers,J am-delli Entwurf zuerst angewendet ward. Hier waren vier großeSchiffe unten im Räume mit einem gemauerten Boden ver-sehen, auf dem sich ein drei Fuß hoher und weiter Raum alsPulverkasten erhob, der sich durch daö Schiff nach seiner ganzenLange erstreckte- Die Decke dieses, mit feinem Pulver angefüll-ten Raumes bildeten große Grab- und Mühlsteine, die in Formeines Esclsrückens ausgemauert waren, um auf solche Art dieBeschädigung weiter zu verbreiten, wenn die Steine bei der Ex-plosion seitwärts über 1000 Schritt weit hinweggeworfen wur-den. Das ganze Gebäude war mit starken Balken und Breternbedeckt, die getheert und angezündet, nur gewohnliche Brau-del oder Feuerschiffe zu sein schienen. Groß und furchtbar warihre Wirkung, als das Pulver sich entzündete, und Alles umsich her zertrümmerte und hoch in die Lnfc schlenderte; Schiffe,Holzer, Kanonen und Soldaten — über 800 — wurden empor ge-worfen und in den Wellen der Schelde begraben, die sich Anfangsbis zum Grunde öffnete, nachher aber Ufer und Schanzen überstieg.

Nicht geringer war die Zubereitung bei der gegen St. Ma-le von d'en Engländern bestimmten Maschine; unbedeutenderaber die Wirkung, sie zertrümmerte die Fenster und einige Fi-scherhütten am Strande. Diese Maschine bestand aus einemSchiffe, in dessen unterem Räume auf dem gewöhnliche Ballast20,000 Pfund Pulver in Fässern lag, und eine von Ziegeln gemauerteDecke von Einem Fuß Stärke über sich hatte. Auf dieser Deckelagen 600 Brandbomben und Karkaffen mit einem 2 Fuß star-ken Mauerwerk über sich, auf dem obern Verdeck endlich befan-den sich 50 Fässer mit eisernen Reifen, mir Kunstfeuern ange-füllt, und eine Anzahl alter, bis an die Mündung geladenerKanonenrohre. Achnlich war die 1688 von den Franzosen zuTonlon gegossene große Bombe von 9 Fuß Länge, 5 Fuß Durch-messer, die 6" Eisenstärke hatte und 8000 Pfund Pulver faßte.Der Kern hatte sich jedoch bei dem Guß verschoben, so daßdie ganze Eisenstarke auf Eine Seite gekommen war. DieseBombe ward auf einem Flütschiffe in ein Mauerwerk gesetzt,und hatte auf jeder Seite 4 eiserne Achtzehnpfünder neben sich,und Einen im Hintertheile. Andere 10 kleinere Kanonen, mitvielen Granaten und altem Eisenwerk lagen oben auf demMauerwerk, womit die Bombe umgeben war, und wozu man30,000 Mauersteine verbraucht hatte. Ein mit Satz ausgeschla-geucr Flintcnlauf war zur Zündrohrc bestimmt. Die Bombe