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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
263
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Hem Hob 263

Borkensteiu glaubt zwar: „daß die Seitenabweichungen„der Kugeln einem stetigen Verhaltnisse folgen, und sich wie die„Quadrate der Schußweiten verhalten;" sobald jedoch das Ge-schütz richtig gebohrt, abgedreht und in die Lafette gelegt ist,auf einer vollkommen horizontalen Bettung steht, und vermittelsteines Bleilothes genau in die vertikale Richtungsebcuc gebrachtwird, kann auch, meinen Beobachtungen zufolge, bei stiller Luftkeine merkliche Seiteuabweichung des Projektils stattfinden.Man wird daher auch immer bemerken, daß unmittelbar nacheiner starken Abweichung auf die Eine Seite eine andere aufdie entgegengesetzte Seite stattfindet, zum Beweis, daß derrichtende Artillerist die Richtung korrigirt, aber aus Mangel ei-nes Instrumentes, welches den wagrechten Stand des Geschützesanzeigt, der Sache zu viel gethan hat.

Die Lafette zu Helvigs sechspfündigen Kanonen ist sehreinfach aus Kiefernholz, ohne unteren Bruch der parallelenWände, um dem Rückstoß mehr Widerstand zu leisten, unddeßhalb nur ein leichtes Beschläge zu bedürfen. Fig. 40 — 42stellt diese Lafette dar, die des Srirnriegels entbehrt, weil diehölzerne Achse weit vor an die Brust, bis unter das Zapfen-lager, gerückt ist. Letzteres ist sehr tief eingeschnitten. DieRäder sind 5 Fuß hoch.

Hemml'eil der Walllafetten (dorn cke recul), wirdhinter dieselben zu Verringerung des Rücklaufes gelegt, oderauf dem Rahmengestelle befestiget. Montalembert hat siedicht hinter der Vorderachse seiner Rahmenlafette angebolzt,daß sie sich an den Querriegel des Rahmens stützen.

Hisse (k'-cksn) wird auf Flußschiffen ein Flaschenzug ge-nannt, der aus 2 oder 3 Blocken mit Rollen besteht, und zumEin- und Ausladen der Stückgüter, dem Richten der Mastenu. f. w. dient. Bei dem Seewesen führt er den Namen Taljeoder Gien.

Hobel (itullot), ein genugsam bekanntes Werkzeug derHolzarbeiter, um die Stücke auf ihrer Fläche eben und glatt zumachen. Der größte ist dieRauhbank (Vgrloxe), der ein 2'/,bis 3 Fuß langes Gehäuse mit glatter Bahn, und an den bei-den Enden desselben einen quer hindurch gehenden Handgriffhat. Man gebraucht ihn zu dem Abstoßen der Bretkanten,die nachher mit dem etwas schmäleren Fügehobel (Demi-vsi-Iops) abgeschlichtct werden. Auch der Schrubb Hobel(ktilk'lai'cl). Scharf- oder Schrothobel hat bisweilen 2Handgriffe, ist aber nicht über 18 Zoll lang, und dient zur Er-sten Ebnung rauher Holzsiächcn, die alsdann mit einem klei-nen, oder Handfügehobel vollends bearbeitet werden. An-dere Hobel mit theils geraden, theils konkaven, theils konve-ren Eisen heißen Spüudehobel, Stabhobel, Nnthhobel,