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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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Gew

nächst der scharfen, zweischneidigen Spitze eine Art von Beil un-terhalb derselben hat, und lange Zeit das beinahe einzige Gewehrder Schweizer. Der Springstock harte an beiden Seiten Spi-tzen und ward von der Reiterei zum Wurf gegen den Feind ge-führt. Morgensterne waren eiserne, mit eingeschlagenen schar-fen Spitzen versehene Kugeln, die mit einer Kette an dem 6 — 8Fuß langen Schaft hingen, um dem Feinde den Kopf damiteinzuschlagen. Dieselbe Bestimmung hatte die Streitaxt, dieStrcitkolbe, die eine sehr scharfe Axt oder einen 8 bis 25 Pfd.schweren Hammer, auf der andern Seite mit einer Spitze ver-sehen, an einem 2'/, Fuß langem Stiel. Der Knebelspieß,nur 0 bis 7 Fuß lang, mit einer 6" langen Parirstange, dieauch wohl die Gestalt eines 8 hatte, dicht unter der eisernenSpitze. Endlich die Lanze, das ausschließende Gewehr der Rit-ter des Mittelalters, mit einem etwa 8 Fuß langen Schafte vonleichtem Holze, der bisweilen mit einem Fähnchen verziert war,und am untern Ende einen besondern Handgriff hatte, um siedesto fester halten zu können. Sie kam noch im sechzehnten Jahr-hunderte bei den Armeen aus dem Brauch, und ist erst in derneuern Zeit nach dem Beispiele der Polen bei den europäischenHeeren wieder eingeführt worden. Diejenigen Volker der Vorzeit,welche bloß zu Fuße fochten, führten auch sehr kurze, zwei- oderdreischneidige Schwerter, für das Nachgefecht am zweckmäßigsten.Dnsis hieß es bei den Romern, b'ramea bei den Deutschen,Lnaguemart bei den Franzosen. Die Reiter bedurften einer lan-gern Klinge, um ihren Gegner zu treffen; das kurze, geradeSchwert verwandelte sich in einen Degen oder PallaschsKstrsmscon), der als Stoßdegen (l'estoc) sehr schmal undwohl dreischneidig erschien, oder auch zum Schlacht-schwert(1'espgäon) sich vergrößerte, das 4 Fuß lang, 3 Zoll breit undzweischneidig war, und einen hölzernen Griff hatte. Des Dolchesist schon oben erwähnt worden.

Gewehrfabrikcn gab es schon im fünfzehnten Jahr-hunderte in Frankreich und Deutschland, die in ersterem LandeKusetiers hießen. Vor 1720 übernahm ein Lieferant in Paris,die Kontrakte mir den Fabrikanten zu St. Etiemie zu schließen,und ein einziger Lontrolleul -ognoinm- batte die Untersuchungund das Probiren der Läufe zu besorgen. In dem bemerkte» Jahreaber ward ein Artillerie-Offizier und drei Kontrolleurs nach St.Etienne zur Aufsicht geschickt, wo der Konig niedrere Lieferantenangenommen harte, die sich 1763 in eine einzige Kompagnie ver-einigten. 1784 ward bestimmt, daß die Unternehmer für 20 000Franken rohes Material bereit haben, und den Betrag, so wieden Werth ihrer Gebäude und Werkstärce mit 15 Procent ver-zinst, für die gefertigten Arbeiten aber 10 Proc. erhalten sollten.j.702 ward eilis Regie niedergesetzt, die bis 1706 dauerte, wo die