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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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viele» und lange» Gebrauch derselben nothwendig, weil sich diescharfen Einschnitte nach und nach ausschießcn, daß die gepflasterteKugel nicht mehr gedrängt ein und ausgehet. Dieses Frischengeschiehet vermittelst der Ziehsiangc, wie oben im ersten TheileÄrtik. Buchse beschrieben worden.

Wiedas Frischen des Roheisens geschieht, ist eben-falls im ersten Theile, Artik. Frischen gezeigt, auch Art.Geschmeidiges Eisen bemerkt worden: daß alle scheinbarverschiedenen Manipulationen bei dein Vcrsrischcu des Roheisensdarinnen übereinkommen, daß man dasselbe in eine höhere Tempe-ratur und in Berührung mit der Luft bringt, um nachher seineThcilchcn durch das Ausschmieden naher zusammen zu bringen unddie dcigcmischten heterogenen Substanzen heraus zu treiben. Istnämlich 1) in dem Roheisen der Kohlenstoff in größeremMaße enthalten, muß durch den Luftstrom der Geblase Sauer-stoff hinzu gebracht, und durch die Anneigung des Kohlenstoffszu demselben dem Eisen die zu große Sprödigkeit benommen wer-den. Befindet sich hingegen 2) ein Ucbcrmaß chon Sauerstoffim Eisen, muß ihm jener durch die Beimischung der Kohle ent-zogen werden, indem sich der frei gewordene Kohlenstoff mitihm verbindet. Dieser Zusatz von Kohle hat jedoch seine Grunze,wenn daS Eisen nicht andern Theilcs zu hart und spröde werdensoll. Stehen endlich 3) Kohlen- und Sauerstoff in einemsolchen Verhältnis; zu einander, daß sie sich gegenseitig sättigen,darf das Eisen bloß einer größeren Hitze ausgesetzt werden, umes vollständig zu reinigen. Tiemann (Systematische Eisenhüt-tenkunde) fuhrt 12 verschiedene Frischprozcsse zu Reinigung desRoheisens-an, von denen die vornehmsten hier zn erwähnen sind:

») Das Anlanffrischcn, welches in Deutschland, Böh-men und Mähren allgemein üblich ist, führt diesen Namen,weil nach dem Niedcrschmclzen der Eisenluppe ein 2'/," brei-ter dicker Eisenstab in den Herd geschoben und in der brei-artigen Masse so lange herum gedreht wird, bis sich ein Klum-pen von etwa 2t> Pfund anhängt, der unter den Hammer ge-bracht und zn einem Stabe ausgcschmicdct wird. Bei demSchmelzen wird Frischschlacke zuunterst in die Vertiefung desmit Kohlcnstibbc ausgcschlagencn Herdes gelegt, mit reinerKohle bedeckt, und auf diese die Rohcisenstücke der Formgegenüber in gradcr Linie geordnet. Ist nun das Eisen nieder-gegangen, wird das Gebläse verstärkt, und die geschmolzene Massemit dem Spett ausgebrochen und vor den Wind gebracht, umsie in einen Klumpen zu vereinigen, den man umwendet,und von Neuem niederschmclzcn laßt, bis sich daö Eise» weißund zähe zeigt, und man es anlaufen lassen kann.

b) Das Wallonschmieden hat diese Benennung von den