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nicht ganz frei ist. Beanmo's schneller Fluß besteht ans8 Salpeter, 1 Schwefel, 1 klare Sägespane.
Flu st sä tt r c s-Veiclo lluoriguc!) wird durch Schwefel-saure in nictallncn Gefäßen bei einer mäßigen Wärme aus demFlußspat!) (f. diesen) als ein saures, fluchtiges Gas entbunden,das durch Erkälten des Recipicntcn mit Eis sich zu einer sehrintensiven, scharfen Flüssigkeit verdichtet, die nur 1M09 specifi-schcs Gewicht hat; der freien Luft ausgesetzt, weiße Dämpfe ent-wickelt und das Fernambukpapicr gelb färbt. Der mühevollenUntersuchungen der grüßten Chemiker ungeachtet, unter denenman besonders Davy und Berzelius nennen muß, ist es bisjetzt noch immer nicht gelungen, ihre wahre Zusammensetzung ans-znmittelu. Sie findet sich in den Mineralien, mit verschiedenenVasen vereinigt, im Kalk, Glimmer, der Hornblende, dem To-pas :c. Mit ersierm bildet sie den Flußspath, der durchWärme leuchtend wird, aber diese Eigenschaft wieder verliert,nud sie alsdann nicht zum zwcitenmale erlangt.
Flüchtigkeit ist diejenige chemische Eigenschaft der Kor-per, durch die sie sich in Dunst verwandeln und lnftfbrmig ansden Gefäßen aufsteigen, in denen sie enthalten sind.
Flüssigkeit der Körper, gibt sich durch eine völlig freieBeweglichkeit ihrer Bcstandtheile zu erkennen, so daß sie sich ohnealle Schwierigkeit trennen, aber auch eben so schnell wieder verei-nigen lassen. Sie zerfallen in zwei besondere Gattungen: inpreßbare und erpansiblc, und in nnpreßbare Flüssig-keiten. Die erste Klasse begreift die Dunste und Gasarten(w. n. i.), die zweite aber die tropfbar-flüssigen Kdrpcr,wie das Wasser, den Alkohol u. s. w. Daß jedoch auch diesenicht absolut inkomprcssibcl sind, haben die neuesten ge-nauen Erfahrungen der Physiker bewiesen, denn nach Ocrstcdwird das reine Wasser durch ei» Gewicht, welches dem Druckder Atmosphäre gleich ist um 0,990945 seines ursprünglichenVolumens zusammengedruckt; die Veränderung des Volumensaber ist dem steigenden Drucke proportional.
Formrippcn s(lr»nrac>i>!i) sind die langen eisernen Stäbe,womit die Geschntzformcn der Länge nach belegt werden, daß siemit den um sie gelegten Bändern eine Art von Korb bilden undder Form Festigkeit und Dauer verschaffen.
b'ou, kullo; bei Instrumenten, wenn sie unrichtig ge-macht und dadurch unbrauchbar sind; piveo kc,IIo, ein schief ge-bohrtes Kanonenrohr.
Freimachen, ein gegossenes Geschütz, heißt die um dieForm gelegten eisernen Bänder und Stäbe losmachen, und dieam Metalle festsitzenden Stucke Lehm losschlagen.
Frischen der Inge in den jBüchsenlänscn wird durch den