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1,2 (1806)
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so findet man hier vielleicht dann den schönstenZusammenhang. Ich gestehe, daß mich dis sonstn>ol einst bey dem Psalm stutzig machte, weil ich esnicht durchsah. — Eben so mußte der Regen,der Esra 10, 9. fiel, als Esra dem Volk auf demPlatz vor dem Hause Gottes jene Strafpredigthielt, die Bibelkenner an das hehre Wort ?Mos.Z2, 2. erinnern, wo auch Moses Gottes Wohltha-ten und des Volks Undankbarkeit und schlechtesBetragen erwähnt.

Vor andern aber zeigt Psalm 148. und dessenSchluß, daß Gott eben damals seinem Volk ausGnaden ein Horn, id. i. einen Beschützer gege-ben habe, als er durch jene Gunst und Hülfe desDarius sich ihnen so freundlich erzeigte. Vergl.Ps. 89, 18. 25. Klagl. 2, z. Denn der König D a»rius war damals so gutdcr Juden König als nach-her der Scheinjude Herodes. Und Darius wiehernach Artarcrpes, der den Esra und zuletzt denNehcmia sandte, um alles völlig herzustellen , warvon Gott auf den perfischen Thron gcsetzet, damiter den Juden aufhelfen möchte, wie er gethan hat.Verzl. auch Ezech. 29, 21. welches auf die Anstel-lung Danielsund seiner Gesellen zu Babel, aufdie Erhöhung des Iechonja oder Iojachin durchEvilmerodach, und auf die Bestellung des Serub-babcl zum Fürsten oder Statthalter der Juden zu

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