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1,2 (1806)
Seite
321
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sprechen, worein David nach einigen in denKriegen 2 Sam. 8-12. Kap. solle gekommen seyn»Denn da er auf jene Verhcissung Gottes, daß dieKinder der Bosheit Israel nicht mehr so wievorhin drängen sollten, sich mit Zuversicht verlas-sen kennte, so dörften wol jene Kriege ihn unddas Volk nicht so in Angst gesetzt haben, wie die-ser Psalm den Umstand beschreibt. Daher mußich, weil das Stück durchaus nicht auf DavidsZeiten paßt, mich nach einer andern Mcynunzumsehen, die etwas wahrscheinlicher und glaub-licher ist. Da denke ich nun — in obiger Unter-stellung, daß der Name David Zusatz sey — anjene gräuliche Zeit und *) Angsttage, als Hamandie jüdische Nation mit Einem Schlage vertilge»?ivolltc: weil ich den Gründen für Ahasveros-Cambyscs (s. oben) alle Stärke zutraue. SolcheReitung der wehrlosen Juden aus der augenschein-lichsten Todesgefahr, »vo man sie lebendig ver-schlingen wollte, hat gewiß ein Mardochai oderein anderer zu jener Zeit beschrieben, und das zueinem Volksliede gemacht. Dis sangen dennnachher jene Juden, die mit Esra nach Jerusa-lem

*) Wer die Geschichte auch auss späteste und unterden Xerxes setzt, muß doch einräumen, daß sie vor, des Esra Reste nach Jerusalem unter Actazerxes ge-schehen sep. Und dis ist mir genug.

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