zu diesem Tempel walteten, freudig anstimm«,sollten. Denn da David ein Mann lieblichPsalmen Israels war, 2Sam. 2z, i. und er schdie Einrichtung des Gottesdienstes so sehr ließ an-gelegen scyn, so scheints gewiß, daß er auch nochein Lied für die künftige Festgängcr nach Jerusa-lem verfertigt habe. Und weil ers nicht für sich,sondern im Namen des Volks machte, somchecS ohne Beziehung auf seine Person gerades»lauten, wie es lautet, lind wenn er hierin so ßrdie Zukunft gesorgt hat, so haben wir Jesu,1-5. ein ahnliches Beispiel, wo auch ein ssiststeht, das der Prophet für sein Volk gemacht,um es in der letz ten Zeit zu stngen, wie er disaus-drücklich sagt. Sind doch auch die ReichspsalmenPsalm 9z-100 für die Zukunft bestimmt,»»einst das Reich Gottes mit Macht kommtMan kann ja immer ein Hoffnungslied dichten,welches über zo und mehr Jahre erst seinen Ge-sbrauch erhält. Denn der Glaube ist eine genHZuversicht oder Darstellung dessen, das manHosset, und ein fester Beweis von demjenigen,-das man nicht stehet. Heb. 11, 1. So war z.der Glaube Josephs an den künftigen AuszugIsraels, als er Befehl von seinen Gebeinenthat. Heb. il, 22. Und dem Volke Israel, dagden König David auch nach seinem Tode liebte,
mußte