26?
i Sam. 14, 14. Wo ist, sagt er V. 50. deineerste Barmherzigkeit, die du dem David so treu-lich zuschwurest? Gedenke doch, 0 Herr! derSchmach deiner Knechte, die ich in meinem Bu-sen trage , des *) lauten Aufschreyes sovieler Völker. Denn sie schmähen Dich, dei-ne Feinde thuns, o Jchova! ja sie schmähen dieZrißstapfen (das Betragen) deines Gesalb-ten. Sic spotteten nämlich, wie ich denke, überAchabcams Demüthigung und die Bcthtage, dieer anstellte. Und eben vis ist dem Dichter ein Be-lms , daß Gott seine klagende Bitte erhörentrürde, weil sie Gott selbst darin schmähcten,nne auch Sanherib beym Gebeth des Hiskia that.Lann eifert Gott um seinen Namen, und zeigtdurch eine große That, daß cr allein Gott sey,s.2 Kön. 19, 28.
Nun erhebt sich endlich der fromme Mann amCchluß, und spricht eine Lobpreisung GottesM, von dem cr in seiner Seele die Versiche-rung erhielt, daß cr ihn erhören wollte. DennAnn wir nach seinem Willen ''*) bitten, so
erhört
*), Ich folge hier dem Zacharia bey Müntinghc, der^ starr d2> liest, welches in der Aussprache eins ist'l und daher leicht verwechselt ward, wenn z. B. einerh ans dem Dictiren schrieb, vergl. Ps. 1Z7, 7. Es mußdoch nach der Parallelic ein Wort scpn, das z»h Schmach stimmet.
Es ist immer gut, löblich, ja wahre Pflicht, nicht