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1,2 (1806)
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und wie schwer die Anfechtungsprobc werdenkönne. Dann lernen wir erst Mitleiden haben,und gerne die Schwachen tragen, die Gott leiblichund geistlich durch sein mächtiges Wort wieder auf-richten und gesund machen kann.

Denn das ist mir vorzüglich in diesem Psalmrührend, daß der fromme Mann bey all seinemElend dennoch im Gcbeth sich stets zu Gott wcn-l dct und darin anhält, obschon er nicht die geringsteAcndcrung verspürte. Eben so that Asaph 77,1-10. der doch vor dem Schluß des Psalms sichans einmal in die Höhe hebt, und eine Hoffnungzu Gott bekommt. Indessen Asaphs Leiden warauch nicht körperlich wie des Heman seins, son-dern ihn drückte nur der verloren scheinende Zu-stand seines Volks also nieder. Daher mochteHemans Stück mit allem Recht eine Unterwei-sung und Belehrung heisscn, die für Angefoch-tene und ganz Trostlose in die Bibel gestehet ist.HO Weisheit! 0 Güte! — Das mögen wir indes-sen sehr glaublich finden, daß Gott diesen seinenl Liebling nicht in solchem Zustand bis an sein Endegelassen habe. Nein, er hat ihn ans Licht ge-bracht, daß er zuletzt seine Lust an GottesGnade gesehen. Micha 7, 9. Nur ist uns dieserAusgang nicht bekannt worden, weil wir seine Ge-schichte nicht besitzen. An Hiob haben wir indessen

doch