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«n,ßte. Scys denn auch, daß er in einer schwe-ren Krankheit und einem körperlichen Elend steckte,welches eine Zchrung schien, da man wieeinTod-Icr wird, und das seine Freunde und Verwandtevon ihm entfernte. Denn eben dis war auchnach *) Ps- Z8, 6. l2. einst bcy David der Fall,her doch sicher nie aussätzig war. Wir sehen also«us diesem Beyspiel Hemans, wie einer, der insolchem traurigen Zustand nach Leib und Seelesrcckt, alles aufs fürchterlichste ansehe, undhin Leiden mit den grellsten Farben abmale: wel-ches wir ihm aber gerne verzeihen und mit ihmMitleid haben. So war ja bekanntlich auch derFall Hiobs, der sein Leiden auf ahnliche Art be-schreibt, obschon der auch wirklich aussätzig war.
Und gewiß, wenn wir unsere eigne Erfahrun-gen uns ins Gedächtniß rufen, so haben wir wolredliche Leute gekannt und kennen sie vielleichtnoch, denen in gewissen Umständen aller Trostentging. Und doch dörfen wir von ihnen so wenigals vom Dulder Hiob denken, daß ihre Hoffnungaus gewesen, oder daß sie verzweifelt haben. Disdörfen wir selbst dann nicht denken, wenn sie, in-dem sie stets sich am Bethen und Flehen hielten,
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' *) Ich glaube, daß Ps. zg. das Leiden sey, des DavidPs. za, ?. 4. gedenkt, worein er bald nach dem schwe-ren Sundcnsall kam, und ehe ec sein Elend ftep be-kennen wollte.