16?
bcls. Indessen sagt die Bibel uns klar, daß dieKönige auch ihre Herrlichkeit, d. i. nach einemhebräischen Ausdruck (vergl. Ies.8,7-) ihreHerr-lichcn, ihre Hoflcute und Großen, und somitauch ihre fromme Hofdamen in das neue Jerusa-lem, wohin alle Edle und Würdige kommen,einführen werden., Off. 21, 24. wo V. 26. eben soton Personen zu erklären ist. Und diese gehen dannsämtlich, begleitet von ihrer Gcbietherinn, mitFreuden und Wonne in des Königes Pallast hin-ein. Das heißt geistlich: Sie haben Genuß anden herrlichen Gütern der Kirche, die nichtsind Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit,Friede und Freude in dem heiligen Geist. Röm.14, 17. vergl. Psalm 65, 5. Und haben auch amHimmel Theil.
Um aber das Glück dieses Königs vollständigzu machen, welches der heilige Dichter so präch-tig malt, so heißts noch V. 17. in einer Anrede anihn: An statt deinen Vater, d.i. nach deinenPätcrn, wirst du (0 König) einst Kinder, Söhnehaben, die wirst du zu Fürsten setzen in allerWelt. Dis ist das Glück eines großen und tu-
gend-
') Dis sind die fromme Diener, die David nachPsalm roi, 6. so gerne hatte. Denn ein Staatsmannohne Religion ist — ein Ungeheuer. Sie sollen jaweise se»n, und alle Weisheit ist von Goki. DieFurcht des Herrm ist Weisheit. Hivb 28, 8.