Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
164
Einzelbild herunterladen
 

15. daß sie ganz herrlich inwendig sei). Ajgereicht ihr sehr zur Ehre, und schildert ihre wzüglichste Eigenschaft, daß sie nicht mit bloß aussei«Staat und Schmuck— obschon sie sich standsmäjizkleiden muß —sondern mit innerer moralischu!Schönheit ausgcschmücket sey. Denn Vis ist«wahre Schmuck, undnicht Haarflechten, GoldunGgen oder köstliches Gewand. Kurz, es istderverbayne Mensch des Herzens, unvcrrückt mit sanftem«!stillem Geiste, der allein köstlich vor Gott ist, «sich auch vor Zeiten die heil igen Weiber gcschMhaben l Pet. z, 4. 5. Dabei) aber ist sie (wie psagt) *) mit goldenen Stücken gekleidet, «!man führt sie in gestickten Kleidern zum Könizr,

Und eben so heißt es V. 16. am Schluß, diueine ganze Reihe von Freundinnen, welche«Hofdamen der Königstochter sind, mit dich!dem König zugeführt werden. Was das i» Kzug auf den Messias hcissc, dem diese sich zchlich zugesellen, d. i. Christinnen werden, achdas wird die Zukunft den Augen derer Verzichtdarstellen, die alsdann leben, wann sich die W igebessert hat. — Jetzt glauben die hohen Geist»das Christenthum sey nur die Religion des Pi I

best r

*) Wenn bis verdeckt aus eine eigentliche hoheund ibrcn Scbmnck geht, so ist eö vorzuglich zasnwrken. Sonst ist ihr köstlicher Glaube solch vimW prächtige Kleidung, 1 Per. 1,7. Off. Z/16.