gehabt habe. Wiewol die *) Bilder, die man vonihm haben will, nur menschlich gedachte Idealesind. Und daß Holdseligkeit nebst himmlischerWeisheit auf seine Lippen ausgegossen war,lesen wir Luc. 4, 22. ausdrucklich.
V. 4. ?. redet ihn der Dichter oder in dessenPerson ein Gesandter vom Himmel an, der ihnim Namen Gottes zum Streit und Siege aufruft.Vergl.Off. 14 ,14. 15. Denn er soll für die Sacheder Wahrheit, der **) Sanftmuth und der .Gerechtigkeit zu Felde ziehen, und dann durchseine Gotteskraft endlich allen Feinden obliegen.Diese wird er mit Schande bekleiden, wann überihm seine Krone blühet, Psalm IZ2, 18. V. 6.heißt es: Scharf sind deine Pfeile, Völkerfallen unter dir. Sie gehen in das Herz der Fein-de des Königs. Denn wehe dem, der als einFeind des Messias erfunden wird/mag er Königoder Feldherr, oder Krieger, oder auch GelehrtersM, s. Ief. 27, 1. Luc. 19,27. Ap. Gesch. 5, 39.
Nun
H Es möchte auch nicht gut sehn ein Bildnißvon ihmzu haben, damit man desto ernstlicher ihn droben suchenCol. z, 1. und sich nicht verbilden möge.
Sanftmütbige, die unterdrück- waren, sollenam Ende daö Erdreich besitzen. Solche aber sind nurWahrhciw- und Tugendsceunde und keine andere.Matth. 5/ 5.