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1,2 (1806)
Seite
96
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Match, ii, 27. Kap. 28,18- Heb. i> 2. Denn wasGott zusagt, das hält er gewiß, und man kannsich ganz darauf verlassen. Ich stelle mir also mitandern die Sache so vor: David ward beym An-laß feiner eignen Umstände und Schicksale, weiler ein Prophet war (wie bei) Psalm 110.) aus ein-mal auf seine Höhe gesetzt, um in die fernste Zu-kunft, in die Tage des Messias zu blicken. Diesemsollen alle Völker sich unterwerfen, und die dasnickt thun wollen, sollen durch die fürchterlichstenGerichte vertilget werden. In einem solchen prophe-tischen Gesicht hatte er nun die Worte Gottes MMessias, welche er V. 7-9. erzahlt, gehört, undbringt sie daher in die prophetische Schilderungdes Reichs seines großen Sohnes.

Er erklärt also, daß die thörichten Anschlägeder Nationen und ihrer Herrscher, um diesen Kö-nig Gottes zu entthronen , (worüber er gleich an-fangs im Geiste erstaunt, und sieh verwunderndäussert) nicht nur vergeblich seyn, sondern aucham Ende zu ihrem eignen Verderben und Unter-Hang ausschlagen würden. Und so gchts zwardarum, weil Gottes Rath und Anschlag besteht,und er Alles thut, was ihm wohlgefällt. Dennder König, der im Himmel sitzt, und der Lieblingder Gottheit ist, kann nickt entthronet und eut-kronct werden. Vielmehr sagt er, werde derselbe

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