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war, und seinen Sitz auf der nun eroberten BesteZion genommen hatte, gleich vom Thron herunterzuwerfen. Man wollte so den Rath des Ewigen ver-eiteln, der ihn schon durch Samuel zum Königüber ganz Israel hatte salben lassen. Wir lesendis 2 Sam. 5, 17 - 25. 1 Chron. 15, (14,) 8-17.wo an beiden Stellen als Anlaß des feindlichenAnfalls bemerkt wird, daß die Philister gehöret,wie man David zum König über ganz Israel ge-macht hatte. Aber ich behaupte frey, daß mandem Text nicht Gerechtigkeit thun würde, wennman den Psalm allein darauf beziehen wollte.Denn die Worte sind allzu erhaben, als daß jeneErklärung von David den Sinn erschöpfen könnte.Was z. B. Vers 8. von der Herrschaft des hiergenannten Königs über die Heiden steht, da ihndie Ende der Enden zum Eigenthum werdensollten, ist weder an David, noch an Salomo,den machtigsten Königen der Juden *) je erfülltworden. Man sehe von diesem Ausdruck die Stel-len Psalm 22, 28. Ps. 59,14- Jes. 45, 22. Kap. 52,10. und Zach. 9, 10. Aber am Messias ist es er-füllt, und wird es bis ans Ende erfüllt, vergl.
Matth.
Auch würde es in Zukunft nicht erfüllt, wann künf-tig Jerusalem zum Lobe auf Erden gesetzt wird.Den» hat auch der künftige Regent der Juden eingroßes Reich, so gehts doch gewiß nicht bis ansEnde der Erden.