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1,2 (1806)
Seite
92
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buch gab. Jetzt aber wissen wir aus der erHabe,ncn Moral der Bibel, wie solche in den Schrif-ten des A. T. in Moses, in den Propheten undauch in den *) Psalmen vorliegt, daß sie göttlichist, daß sie uns weise zur Seligkeit macht, undn ü tz l i ch ist zur Lehre, zur Bestrafung, zur Besse-rung , zum Unterricht in der Gerechtigkeit. Unddis alles zwar daru m , damit ein Mensch Gottes,dem es ein Ernst und Vorsatz ist, sich in dieserSchule zu bilden, unter Gottes Beystand zu allenguten Werken geschickt werde. 2 Tim. z, 16. 1^.Daher eben dieser Paulus, der Tugendfreund,sagt: Ich vermag Alles durch den, der michmächtig macht, Christum. Phil. 4. iz.

Und eben dis von der höchsten Moralitat,die ick auch in den Lehren und Vorschriften derOffenbahrung Johannis finde, habeich droben alsden kraftigsten Beweis für ihre Göttlichkeit auf-gesiellt, den ich völlig für unwiderleglich hal-ten muß. DaS Nämliche möge also von dem Psalm-buch gelten, und dessen Göttlichkeit als Anwei-sung zur Tugend dem Manne von Mein Gcschmaiempfindbar machen. Wer es nicht glauben kau»,der lese und erfahre es.

Basilius M. nennt die Psalmen die gemeineSchatzkammer aller guren Geborhe, dieStimme der Kirchs, worin man eine voll-k 0 m in cn e G 0 tt c s g e l e b r b e i i (Theologie) findenkönne, wie die Parrik in seiner Vorrede dazu bemerü.

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