gefallen hat, wie es ein Vater an seinem wohl,gcrathcnen Sohne hat.
Daneben aber lehrt uns dieser Psalm, daßdertreue Gottesverehrcr in seinen Werken, die er inGott und zu dessen Ehre, nach Pflicht undaus Achtung für sein Gesetz verrichtet, auchGlück, Fortgang und Segen Gottes zu erwartenhabe: denn der Herr will nach seiner Verheis-sung mit dem Guten seyn. Und daher soll man ge-trost seyn, und seine Hände nicht ablassen, weilunserWerk seinen gewissen Lohn hat.2 Chron.15,7.
Aber im Gegentheil sagt uns auch der frommeDichter, daß die Sünde der Menschen Verd erbensei), und sie in des Todes Kammern hinab bringe,wo Finsterniß und Schrecken, und Warten *)desGerichts ihr fürchterliches Loos ist. Er versichert,daß die Sünder sich zeitlich und ewig unglücklichmachen, so daß sie besser nie geboren wären. Ermacht bemcrklich, daß die Gottlosen, wie sieht»mit den Frommen keinen Umgang suchen, auchin Zukunft für ewig von ihrem Glück und ihrer Ge-sellschaft entfernt sind. Und das von Rechtenswegen. S. Off. 21,9. Kap. 22,15.
Endlich
") Es heißt V- 5. die Gottlosen sollen nicht stehe«im Gericht, d. i. sie sollen verdammt werden, undso die Strafe des Ewigen erfahren. Dan. 12, 2. DLoos ist das ewige Verderben, zu welchem sie eint!auferstehen sollen. 2 Theff. 1, y. Off. 20, is.