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1,2 (1806)
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sichern, daß allein der Tugendhafte glücklich sey,und daß der bastcrknccht sich selbst unglücklich ma-che, und höchst zu bedauern sey. Es soll uns leh-ren, (welches leider: nicht geglaubt wird) daß derGott ehrende Tugcndfreund nicht alles darf mit-machen, was sich andere erlauben und für erlaubterklären. Kurz, daß ein solcher sich absondern,aus der Gesellschaft der Sünder und Spötterausgehen und ihrer bösen Werke durch Wort undThat sich im Geringsten nicht müße theilhaftig ma-chen. Ja es soll uns lehren, daß wir auch allenSchein des Bösen vermeiden müßen z wie unsdie Achtung für die Frommen und unser gute Na-me schon dazu antreiben soll, daß wir alle zwcy-deutige und böse Gesellschaft meiden. Denn daßman sich moralisch unbefleckt bewahren müße,das sagt uns unser Gewissen. Haben wir es ja miteinem Gott zu thun, der Augen wie Feucrflam-mcn hat, und in unser Innerstes hinein blickt.Mit einem Gott, der da, wo er Glaube, Recht-schaffenhcit und Tugend findet, an uns ein Wohl-

gefallen

nach wir aber »ach Christi und Pauli Sinn mitAnstrengung trachten sollen, ff. Matth.;, 4g.Phil, z, 12-15.) das werden wir in der Ewigkeitgewiß erlangen. Aber auch da sollen wir vonStufe zu Srufe ewig in der Vollkommenheit, d. >.Gotiähnlichkcir, aufsteigen. Denn bis ist alleinSeligkeit. 1 Ivh. z, 2.z.