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1,2 (1806)
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und Seligkeit der Engel besteht in der Vereinigungmit Gott, sie werden aber mit Gott vereinigt durchdas Anschauen Gottes, welches die Liebe entzün-det. Es muß nämlich die erste Sünde der Engelgewesen seyn ein Nachlassen oder eine geringereAufmerksamkeit in der Beschallung Gottes. Unddieses Nachlassen hat auf folgende Weise entste-hen müßen. Ein Engel, der mit *) Beschallungdeö Angesichts Gottes sich abgab, fing an seineVerstandesschärfe von Gott ab - und auf sich selberhinzuwenden, und sein eignes Licht, Kräfte undWeisheit zu bewundern. So ward er nachläs-siger in der Beschauung Gottes, und trägerin derLiebe desselben. Aber, (wie gewöhnlich geschieht)so bald man von der höchsten Vollkommenheit nurein wenig abweicht, so gehts bald abwärts, undes ist kein Ende des Falles , bis man von der höch-sten Stufe zur untersten herab gekommen ist. Soist der Engel aus nachläßigerer Betrachtung Got-tes sein eigner Bewunderer geworden. Auf dieBewunderung folgte eine allzugroße Liebe seinerselbst, auf die allzugroße Liebe seiner selbst derHochmuth , und auf den Hochmuth endlich der

Abfall.

5) Die alte Theologen waren so hcickel nicht wie dieNeuere im Gebrauch biblischer Redartcn, die mirwenigstens verständlicher sind, als das jetzige sinn-lose theologische Gewäsche.

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