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1,2 (1806)
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setzen. Er gibt nach seiner tiefen Sprachkennt-niß die Stelle folgender Maßen:

,.Ia allerdings, ich weiß, daß mein Erlös«!lebt, und daß er zuletzt über dem Staube siehe»!wird. Und nachdem sie meine Haut ganz aufdiese ^Weise durchbohret haben, werde ich gewiß ausmeinem Fleische Gott schauen. Denselben werdeich mir schauen, und meine Augen werden ih»!sehen, und nicht die des Fremden. ^Neine Niere»werden in meinem Busen verzehrt "

Nachdem er nun anderer Meynungen angeflilchret hat, erklärte er sich für den Begriff derer, dichhier den Glauben Hiobs an den Messias und a»die künftige Auferstehung finden, wie so schon sHieronymus, Augustinus u.a. in der Vorzeit ge° idacht haben. Seine Gründe sind folgende:

Die Worte kündigen etwas größeres als euchzeitliche Befrcyung an. Der Ausdruck V.heißt ihm: Dis solle auf seinen Leichen strichauSgehaucn werden. Es solle noch nach seinemTode gelesen werden. Es lasse sich keine ander! IBefreyung des Unterdrückten gedenken, als nachdem Tode. An jenem Tage, wo der Verkannt!,den man für gottlos hielt, öffentlich für schuldlossolle erklart werden : da werde endlich der Fromim !siegen. Er sagt weiter, Hiob rede von dieser sWohlthat als von etwas ganz Gewissem, da er

doch!

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