und Gottesverehrung möglich. S. seineAufcrst. Geschichte I. C. Th. 2. S. 47. Und ebenso denke ich von der Stelle Hiob zz, 2z. 24. wovonich noch besonders handeln will.
Ich habe mich also, wie man sieht, weder durchdie Gelehrtheit noch durch die Frömmigkeit derAusleger bestimmen lassen, von diesem AusspruchHiobs so zu denken, wie ich denke. Indessen daauch die alte griechische Version ihn von der Auf-erstehung nimmt, so sieht man, daß dis damalsder Glaube der Kirche war, von welchem ichBedenken finde in solchen Fallen abzugehen, wennich nicht die klarste Beweise habe, die mir dasGegenthcil glaublich machen.
Ich will aber noch die Uebersetzung und Beweisedes altern Schultens für seine "*) Meynung, dieauch die Meinige ist, meinen Lesern deutsch Hin-selzen.
Aus diesem Grunde habe ich auch die heutige Klü-gclcycn über den Sinn von Ics. 5z. immer verachtet,weil mich z. B. Ap. Gesch. 8, Z4- Z5. und 1 Pcrr. 2,24. eines andern belebrte, und die alte Juden, dasTarguin u. a. da den Meßias verstehen.
Auch Reimarus in der Paraphrase und Noren beyHoffmanns Erkl. Hiobs sagt S. 625. „Es erbellet,daß Hiob biervon einer Erlösung aus und nach demTode, kurz von der Auferstehung rede, unddaß diejenige weit vom Ziele sind, die den schö-nen Spruch auf eine Befrenung von einer leiblichenKrankheit oder Genesung dcuren. " Er spricht herr-lich vom Gocl, wodurch er den lebenden M e ssiaSversteht, der immer diesen Namen führe, und durchwelchenunsGvtt vom Tode erlöset habe.