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1,2 (1806)
Seite
60
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merkung das Gegenthcil, und zwar bis bestimmtfolgern zu müßcn, daß nach der Absicht Gotteswenigstens an Einer Stelle desselben jener Haupt-wahrhcit mußte erwähnt werden. Denn dasBuch war anfangs in seiner Art einzig, undcpistirtc, wie es scheint, als nothwendige Theo-dicec (Gottesvertheidigung) und moralische Be- slehrung in seiner Ursprache schon eher, als Moses ^aus den patriarchalischen Urkunden sein erstes Buch !ausgefertigt hatte. Diese Schrift war also nach iHiobs Tode für seine Landsleute im Orient undArabien immer eine *) kleine Bibel, die ffewenigstens über jene Hoffnung der Unsterblichkeitund einer seligen Zukunft belehren sollte. Denngerade dis macht uns Gott so werth und ehrwur- idig, und ist uns der allerstarkste Trieb zur Hei-ligkeit und Tugend, um der höchsten moralische»Vollkommenheit und seligen Unsterblichkeit nachdiesem Leben empfanglich zu werden. Rom. 2, 6.7,10. ii. Hatte doch Abraham in der Verheissunz1 Mos. 1?, 1. vcrgl, 2 Mos. z, 6. gewiß die Hoff-nung des ewigen Lebens. Ich stimme dahek über-,zeugt dem gelehrten und frommen Plessing bey^swann er sagt: Ohne den Glauben an dieAuferstehung ist keine wahre Religio»

und !>

*) Von einer andern kleinen Bibel für die Chaldä«will ich bei) Daniel reden.