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1,2 (1806)
Seite
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ganz leidend verhnlten mußte. Wann er hinge-gen solche Lästerer aus den Menschen auch aufobige Weise dem Satan zur Züchtigung übergab,damit sie des Lästerns aushörten, i Tim. i, 20.Und das dorfte er in dergleichen Fällen mit Rechtthun, weil es nicht seine, sondern Gottes Sachewar. — Aber,Hey jenem Umstand, wenns seine in-nere Anfechtungen waren, mußte er leiden, wen-Gott über ihn verhängte, und er sollte sich bloßan dessen Gnade begnügen lassen. Daher denkeich, daß der wehe thuende *) Pfahl im Fleische jund der mit Fäusten schlagende Satansengcl diekränkende und niederschlagende Vorstellung war! ^Du Paulus hältst dich jetzt für einen großen Hei- -ligen, der vorzugsweise bcy Gott in Gnaden sey,Und bist doch in der That nichts anders als ein!Mörder, weil du so manchen Christen getödtet haß. !Und du schreibst auch selber, daß die Todschlägcrdas Reich Gottes nicht ererben sollen, und haßdir va'dcin Urthcil gesprochen. Gegen diesen ischmerzlichen Gedanken war aber das innere Wort ssein Trost: Deine Sünden sind dir vcrge-sben, traue nur meiner Gnade, so die einzige urst !bewährte Arzney ist, die auch dem Mörder cmKreuze geholfen hat.

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I

D Das Bild ist von der Strafe, die das Pfählen-beißt, wo einem ein Pfahl durch den Leib getrieben-ward.