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1,2 (1806)
Seite
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die solches Weges kamen. Also war dabcy wirk-lich der Tenfel geschäftig, wenn auch die Krank-heit im Grunde natürlich und von Gott zugeschicktwar. Dann sprach auch der Teufel durch solcheMenschen, wie Matth. 8, 29. die Worte aus , dieuns dort aufgezeichnet sind, und die sichtbar aufdie Lage des bösen Geistes, der seine Verdamm-niß weiß, Bezug haben. Denn daß der Teufelauf") einen Menschen und dessen Phantasie oderEinbildungskraft, wenn ihm Gott das zulaßt,wirken könne, das lehrt der Ausdruck Eph. 6,16.von den feurigen Pfeilen des Bösewichts,welches grauliche und lästerliche, oder auch ang-stcude Gedanken sind, wovor der Mensch sehrerschrickt. Und vielleicht sind die Faustschlage desSatansengcls, die Paulus nach 2 Cor. 12, 7. er-fuhr, gar das Achnlichc. Denn obschon der Sa-tansengcl auch ein böser Mensch seyn konnte, derden Apostel lästerte und verläumdete, um sein Amtunbrauchbar zu machen; so ist mir doch ersteresschon darum glaublicher, weil der Apostel sich hier

ganz

Kann unsere Seele nach Gottes Willen den Leibbewegen, ebne daß man wisse, wie das zugehe, somag ein anderer Geist auch »ach seiner Zulassung aufjemands Seele und durch diese auf seinen Leib wir-ken. So muß man von der Besessenen denken, wennwirklich, wie ich glaube, eine Besitzung stattbatte, deren Möglichkeit man so wenig als dieMöglichkeit der Einwohnung der Seele im Leibeleugne» kann.