Druckschrift 
1,2 (1806)
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ganz verschieden, und ich glaube nicht einmal,daß eines das andere erläutern Varste. Der Zu-stand dieser Elenden scheint mir so zu verstehen zuscyn : Es überkam auf Gottes Zulassung und Schi-ckung ein gewisses Nebel, z.V. Taubheit, Stumm-hcit, Wahnsinn, Melancholie, Mondsucht oderRaserei), Zusammenkrümmung des Leibes durch jKrankheit diesen oder jenen Menschen, und zwar !mehrere in den Tagen Jesu , als sonst gewöhn- jlich. Nun bildete der böse Geist durch die verrückte ^Phantasie solchen Unglücklichen ein, daß er, der >Teufel, vis verrichtet habe, daß er in ihnen leib, >haftig wohne und daß sie seinen Willen thun, unü ^was er sie hieß , reden müßten. Je nachdem nu» sdas Temperament und die Neigung dieser Men-!scheu war, waren auch die Zufälle, und was man!äusserlich bey ihnen sah, verschieden. Der eine -ging ganz still und melancholisch einher. Ein an- iderer, der von Natur stark und unbezwingbar war,tund den man, weil er am Rasen war, in der Ra-serei) vcstgclegt hatte, zerriß die Ketten, womit!man ihn gebunden, und suchte die Einsamkeit, die iHolen und Gräber, um nicht wieder eingesperrt^zu werden: und fiel dann auch wohl Reisende an, -

die!

meine Mcmrung zu sagen, che ich mit meinen Bemerkungen ins N. T. komme, welches wol noch ci« swenig anstehen möchte.