diesem Fall war also die Krankheit oder das Uebelsicher *) nicht vom Satan, sondern von Gott,der Gesundheit und Krankheit gibt. Der hatte jaauch in eben dieser Gemeine wegen Entheiligungdes h. Abendmahls schon viele lassen krank wer-den, und manche gar hinsterben, i Cor. Ii, zo.Gott aber that das an einem solchen Sünder, dervorher in den Bann gcthan ward, immer durchden Apostel, und auf dessen Bitte kam das Uebelüber ihn, das demselben zur Wohlthat werdensollte. — Noch ein anderer Beweis, daß es zuCorinth in jenem Fall so zugegangen sey, wie ichbehaupte, ist der Vorgang mit dem Zauberer Ely-was zu Paphos, Ap. Gesch. iz, 11. den auch derApostel als ein wahres Teufelskind und Feindalles Guten mit völliger Blindheit schlug, sodaß er eine Zeitlang die Sonne nicht sehen konnte:wodurch denn der römische Proconsul zum Glau-ben an Christum gebracht ward.
Obschon nun dis von Hiob und seinem Schick-sal wahre Geschichte ist, so ist es doch von derGeschichte der 6*) Besessenen in dem Evangclio
ganz
*) Ich kann überzeugt nicht dem Merheim beystimmcn,der bc» dieser «stelle sagt: Die Mevnung ist, erwolle dem bösen Geist befehlen, daß er in diese» Men;schen fahren, und seine» Leib quälen, ängstigen undpeinigen möge.
Hier habe ich eben Anlaß von den Dämonischen kurz