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1,2 (1806)
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Bibeln vierzehn stehen, und die man zwischen daSA. und N. T. als eine Scheidewand gesetzt hat,durchaus von dieser Stelle weg müßen. Hier hatsichtbar die Klügeley der Menschen das Wer?Gottes und seinen großen Plan verdunkelt undun«kcnnbar gemacht. Denn nach Gottes Absicht solltedas A. T. sich an das N. T. an sch l iesse n, undder Prophet Maleachi, der zuletzt von dem Mes-sias oder Bundcsengcl, wie von seinem Vorläu-fer und Wegbereiter Johannes spricht, sollte ne-ben das Evangelium Matthai zu stehen kommen,damit der Uebergang von der Weissagung zurErfüllung jedem sichtbar würde. So aber, wietvirs jetzt haben, hat der Unverstand — nach D.Luthers Ausdruck — hier etwas hincingebräuet,welches die gesunde Mcnschenvernunft verwer-fen muß.

Man merke wohl, ich sage nicht, daß man jeneBücher ganz wegthun solle; denn z. B. das Sit-tcnbuch des Jesus Sirach ist wie die Sprüche Sa-lomons, und wie die Sprüche des Jndicrs *) Tiru-walluwer, ein sehr nützliches Buch. Zum Theilists auch das Buch der Weisheit, wenigstens in sei-nen vordcrn Capiteln — denn am Schluß hat es

Gespenstererzahlungcn aus Aegypten, und an-dere

*) Diese sind kürzlich in einer deutschen Uebersetzungerschienen.