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1,2 (1806)
Seite
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dere wunderliche Dinge, wovon Moses gar nichts:vciß— Die Bücher der Maccabäer, besondersdas erste, sind Belege zu Daniels Weissagung vonAntiochus, und im zweyten Buch sind die Mär-tyrergeschichtc der sieben Brüder und anderes sehrrührend, aber doch steht auch in dessen ersten Kapi-teln manche Fabclcrzahlung. Das Buch Judith,das ohnehin nicht Geschichte, sondern ein Romanist, lehrt Meuchelmord, und widerspricht Kap. 9,2.der Stelle l Mos. 49, 7-9. sichtbar. Das BuchTobia enthalt manches Schöne und Reizende, hataber auch seine großen Fehler. Es stelltunter andernden Engel als lügend vor, und der Unwahrheitspricht. Die Fabel, daß das gebratene Stück vomFisch den Teufel, den Eheteufcl Asmodi vertrie-ben, den der Engel gefangen und in die Wüsteverwiesen habe, ist unausstehlich. Auch dasBuch Baruch ist untergeschoben, und nicht von je-nem Schreiber des Jeremias, der mit ihm nachAegypten, nicht nach Babel gebracht ward. Ier.4z, 6. 7. Die Stücke in Esther und Daniel wider-sprechen den ächten Büchern dieses Namens, undverdienen keine Stelle.

Ich weiß nun gewiß, daß meine obige Ansichtd er Bibel als israelitische Hausbi bli oth ek vieleSchwierigkeiten löse, die man von jeher bey die-sen Büchern aufwarf. Ich weiß, daß die Lehre

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