Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
245
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A!ot 2HZ

zulezt das Seil von dem Banme wieder durch die Rinne ziehet, nmes vorn nm Banme zu verichlingen. Auf diese beide Nvtharme( staux-armous) wird ein i Fuß langer Psabl st, auf diesen aber dieDeichsel gelegt, und an erstere bei I), (st zweimal angebunden.Zwei Zuglaue Ist. die hinten an den Armen und vorn au der Spitzeder beiden Baume befestiget sind, werden mit Knödeln zusammengedrehet. Zu noch größerem Widerstand ziehet man den Wü r ge-hn nd I »m sie und die Deichsel herum, der mit einer HaudspeicheX fest gerodelt, und das Ende der leztern vorn an die Deichst! st)gebunden wird. Ein auf die Notharmc befestigtes Holzsiück st,an daS der Kasten mit seinen vordersten Krampen IVl gebunden wird,dienet theils zu dem Anbinden der Stangcnwaagc, vorzüglich aberzur Unterlage eines langen Baumeö stl, der hinten unter die Mit-telachse gehet, vorn über au die Deichsel v festgebunden ist. Um dieVordcrpferde anspannen zu tonnen , wird ein Zugtau 0 hinter derMittelachse befestiget, unter dieser durch gezogen und vorn mit ei-nem Schleudcrbaum ? an die Deichsel gehangen.

Ereignet sich derselbe Fall an einem Wagen: daß die Deich-selarme dicht an der Vorderachse abbrechen; muß das in leztcrer vonden Armen zurück gebliebene Holz heraus geschlagen, und anstattdesselben auf jeder L>eite ein Baum von derselben Starke est stg. ?durch das Loch geschoben werden, den man von der Achse fest an dienoch stehen gebliebenen Dcichsclarmc L schnüret. Nachdem mauhierauf einen Strang hinter der Achse an den Notharm geschleiset,wird er unter jener hindurch und vorn zweimal um den Baum /stund das Ende des DeichsclarmeS I) gezogen, wo in dieser Absiehtein Einschnitt gemacht worden, das Abgleiten dieses Bundes ,uhindern. Zulczr wird dieser Strang wieder hinten am Baum /st fest ^gcknüpfet, so daß der Bund sich unter der Achse kreuzet. Wenn, nunauf jeder Seite das Zugtau X hinter dcm auf dem Baume einge-schlagenen Nagel L und vor dcm vordem Dcichsclring einige malehcrumgelegt worden, daß eö doppelt ist, drehet man es mi 2Knüppeln e auf beiden Seiten zugleich, zusammen und bindet dieEnden der Knüppeln st fest. Ein um die Deichsel, die Notharmc unddas Zugta» gelegter Würgebund Ist, den man mit einer von hintenvorwärts eingesteckten Handspeiche I fest ziehet, und das Ende der-selben vom anbindet Ist, halt alles zusammen. Endlich wird anstattdes Re!bscheiteS ein glattes Holzstück x auf die Notharme gelegt,und mit einem nnteu guecr herüber gezogenen Strang fest gerodelt.

ststothhaken stehet bei einigem Geschütz an der vordem Flockrdes Stiro.riegels. Seine Bestimmung ist : wenn das Gcschül; kepgefahren worden, die Vorlegcwaagc daran hang.» und so das ersteremit Pferden rückwärts aus dem Loche heraus ziehen zu köi nen. Vr-mehrern Artillerien ist jedoch dieser Nothhalen nicht gewöhnlich, w§ >