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2,1 (1808) K - O
Entstehung
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Metallen am leichtesten und gckbt ein hartes, sprödes, feinkör-niges Genulch von blau-grauer Farbe, ans das die Saltzsänre unodie verdünnte Schwefelsäure nur wenig Wirkung äußern.

Bei der sa.psuch. » Artillerie hat mau dieses Metall zu deinPoliren des gekörnten Schießpulvers angewandt; allein, nichtnur verhindert die dadurch bewirkte Politur der Körner die schnelleFortpflanzung der Entzündung; sondern die Beimischung einesfremden Bestandtheiles muß auch nothwendig die eigenthümlicheKraft des Pulvers schwachen , und es ist weit vortheilhafter, dieKörner entweder blos durch sich selbst, oder durch hinzu gethane me-tallne Kugeln zu polire».

Moosbrüchen ( place-kormes ü montier) eine jezt nicht mehrgebräuchliche ürr Bettungen für die Fußm örser, die ans Bau-holz zusammen gefüqet waren, und sich leicht von einem Orte zumantuen tragen ließen. Mau legte sie ohne weitere Borbereitungblos aus den etwas geebneten^ Boden, und stellte den Mörserdaraus.

Mordschläge (Kouts sie c?mon ü mousguet) sind kurze StückeFlinrenlauf, die unrc-' spitz zugehen »nd mir einem Zündloch ver-seht», sind, um sie mit 2 oder mehr Kugc'n geladen i > die Vraud-nnd Lnftkugrl» zwischen die Nippen der um dieselben geschnürrenLeinen schlagen zu lbnucu. Mit der allgemeinen Vereinfachungaller Knustfeuer stuo sie jedoch ebenfalls aus dem Gebrauch ge-kommen.

Munddcckck (Eouvercste äu mortier) ist bei dem Mörservon wesentlichem Kichcn , wenn er »ach jedem Wurfe sogleich aufdie Mündung geheckt wird, um das z» schnelle Eindringen derkalten Luft zu hindern. Omch lezttreS wird ncmlich der in derSeele zurückgebliebene Pulverdampf verdickt, und es entsteheteine der Wurfweite »mchtheilige Feuchtigkeit. Wenn sich, wie beiden sächsische» Mörsern, hinten und vorn an dem Schcmme!ein mir der Mittellinie bezeichnetes Blech befindet, das sich nachdem wahren Mittel des Mörsers verschieben läßt; dürfen nichtnach jedem Wurf die Kegel anfgesezt werden, weil das Alligne«nienr schon an dein Block und ans der Bettung bemerkt ist. DerMunddeckcl bleibt daher hier so lauge auf dem Mörser, bis die-ser geladen werden soll, wo man ihn zwar abnimmt, nach ge-schehener Ladung aber wieder auf die Mündung deckt. Er ist vonschwachen Beeteen verfertiget, oben mit einem Handgriff, undnute» mit einem Krcutz von Latten versehen, um ihn in der Mün-dung feil zu halten.

Muudpfropf ((i-ampon <Zci canon) wird ans dein Marschin daS Rohr der Kanonen gesteckt und durch einen, um die Kopf-fricsen geschnallter, Riemen gehalten, damit kein Kvth und klei-ne Steme in die Mündung komme» können. Er ist mit Einschlußdes Handgriffes 10 bis ia Zoll lang und richtet sich in Absichtseiner Starke nach den» Kaliber des Geschützes.