Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
192
Einzelbild herunterladen
 

iy2 Mar

befindet. Nachdem man hier die Rader durch einen qneer durchdieselben geschobenen Hebebaum fest gestcllet, und das Rohr mitder Traube an die Laffete gebunden hat, wird ein doppeltes Schlcp-tau um die eine Nabe geschlungen und beide Enden desselben unterbeiden Radern hindurch über das Rohr, und dann wieder heraufüberdie Räder gezogen, daß die auf der Seite, wo das Schlepptauangemacht ist, ziehende Leute die Laffete aufrichten kbr-nen, wennsie von t> oder 8 Mann mit Handspeichen dabei unterstüzt werde».Das Schlepptau darf hierbei nicht zu rasch angezogen werde», wennman die aufgerichtete Laffete nicht auf die andere Seite umreißenwill. Dse mit Handspcichen angestellten Arbeiter können dies je-doch verhindern.

Hätte man nicht Leute genug zu diesem Manöuvre; kaunman Nch des Protzwagens als einer Vertikal - Winde bedienen ,wenn man die Räder abziehet, und ihn 12 Schritt von der umge-worfenen .Kanone, durch vor die Achse geschlagene Pfähle fest-stellet, so daß die Deichsel rückwärts siehet und mit der Laffete ei-nen rechten Winkel macht. Ein auf den Prolzuagel gestecktes Vor-derrad, an das 4 Handspeichen übers Kreutz festgebunden sind,macht die Winde aus, indem man ein Tau zweimal um den starkenTbeil der Nabe schlingt, an dessen hintern Ende einige Mannhalten, während das vordere an das über die Kanone gezogeneSchlepptau gebunden wird.

Schwere Kanonen würden bei diesem Manöuvre unfehlbardie Rader der Laffete zerbrechen, man sucht daher die Pfanncn-deckel los zu machen, damit das Rohr auf der Erde liegen bleibtund die Laffete besonders aufgerichtet werden kann. Man schiebtdiese sodann mir dem Schwanz so weit als möglich unter die Mün-dung des Rohres, das man durch 2 übers Kreutz gestemmte He-bebäume aufgehoben und mit Steint» oder Holzstücken unter denSchildzapfen nnterstüzt hat. Nachdem beide Räder abgezogenund eine Walze unter das lange Feld auf die Wände, eineandere größere Walze aber unter das Bodcustück geschoben worden,heben 4 Mann mit Handspeichen, die sie übers Kreutz unter ei-nen Hebcbaum setzen , auf welchem die Traube ruhet; zwei an-dere heben mit ihren Handspeichen unter den Schildzapfen, undnoch zweie lüften zwischen dem langen Felde und den Wände»,während man das Rohr vermittelst eines durch die Delphinen ge-schobenen Baumes in gerader Richtung erhält, bis die Schild-Zapfen in dem Lager ankommen. Sobald sich das Bodenstück überdem Schwanzriegel befindet; wird auch die starke Walze auf dieLaffetenwanöe gelegt, und nach und nach bis zu vollendetem Ma--Nduver fortgeschoben. Zulezt wird eine Achse nach der andern durcheine Wucht oder durch eine Wagenwinde aufgehoben, um dieRader anstecken zu können. Bisweilen kann man eine VertikalWinde oder axstatt derselben eine Protze auf die vorher angeführte