yz, Kup
bald muschelförmig, bald blätterig, und etwas glanzend. Esbrauset mir den Sauren auf. und enthalt einen beträchtlichenAntheil Knp er mit Kohlensaure vererzer.
Das Fahlerz (Lnivrs gris) scheinet in gewisser Hinsichtmehr zu den Spiesglanzcrzen zu gehören, obgleich es wegen sei-nes beständigen Knpfcrgehaltes mit Recht den Kupferiuinen bei-qezaylr wird. Es hat eine bald dunklere, bald hellere stahlgraneFarbe, die auch bisweilen bunt angelaufen ist, und ans demBruche mehr oder weniger glänzt. Es enthalt bei o,ib bis o,ziKupfer, immer 0,16 bis o,gg Spicßglanz, 0,1 bis o,ri Schwe-fel, etwas weniges Silber, und bisweilen einen starken An»theil Blei.
Mit und unter ihm bricht gewöhnlich das Weist. Kupfer-erz (cuivrs nrssniatL blano), das einen wenig glänzenden Bruchmit feinen- Äorn zeiget, aus Kupfer, Eisen und Arsenik beste-het, und das Dawyn des leztern durch einen lauchartigen Ge-ruch verrath, wenn eö mit einem Stahl gerieben wird.
Die Knpferlasur (Lulvrs carbonats bleu) ist entwedererdig (terreux oder granulsux) oder strahlig (Ki-mr clscmvrs rtriu). Die erstere findet sich theils in lockerer Gestalt,theils in dichten verhärteten Massen von schmaler blauer Farbe,die bisweilen in Lichtblau übergehet. Sie ist weich, abfärbend,undurchsichtig und enthalt o,6y Kupfer; 0,2c) Kohlensaure, und0,02 Wasser. Findet sie sich als Ueberzug auf dem Sandstein,so heißt sie Knpfersanderz. Die stralige Lasur brichtbald in vierseitigen Säulen, bald in sechsseitigen Tafeln, baldin vierseitigen Körnern von hellblauer Farbe und glänzendemBruch, die weich und leicht zerbrechlich sind. Sie enthalt die-selben Bestandtheile, wie die erdige Knpferlasur, nur et-was mehr Kupfer. Eine andere Gattung davon ist der Arme»Nische Stein ( pisrre armenienns), eine mit blauem Knpfer-orpd durchdrungene Kalkcrde. die mit den Sauren aufbraust undim Feuer ihre Farbe Verliehret.
Der Malachit (Erstere carbcmate vsrt) ist entwederdicht (cormreticmns) oder faserig (sn^enx); ersterer hateine hellgrüne Farbe, die öfters ins Dunkle und Schwarze spielt,nicht sehr glänzt, und einen bald ebnen, bald muscheligen Bruchzeiget. Er ist dabei undurchsichtig, spröde, und braustt mit denSäuren stark auf. Den faserigen Malachit findet man fastin alle» Nuancen der grünen Farbe, als nadel- oder haarfbrmigeCrystallcn in Büschel zusammengehanft. die besonders auf demeckigen Bruche erscheinen, und einen Seidenqlanz zeigen. SeineGcmengtheile lind 0,7 Kupfer: 0,22 Kohlensaure und a.osiWasser.
Das Knpferg ün (Kcscits ste eistvre naturell ist einmit Kalk und Tyon.-rde gemischtes Knpfcrcwttd von hellgrüner,vfr ins Blaue >,,,elender Farbe, das auf dem Bruch matt, erdig