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1,2 (1805) F - J
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demnach beständig Hol; herzu holen und der andere einwerfen,wozu jedesmal eine Minute aufgehet.

Soll der Ofen mit Steinkohlen geheizet werden, sind dazu6 Eennicr nöthig, und alsdann stündlich 12 Pfund, das Feuerzu unterhalten. Der Ofen wird so nahe als möglich bei der Bat-terie angelegt, damit die Kugeln ohne Weitläufigkeit nach demGeschütz gebracht werden können; im Fall jedoch die Umständedies verbieten, werden sie am besten in eisernen oder kupfernenBüchsen, mit Kohlenstaub oder allenfalls auch nur mit Zische be-deckt, auf die Batterien getragen. In der schon erwähnten Be-lagerung von Gibraltar, wo es vorzüglich darauf ankam, einsehr lebhaftes Feuer gegen die schwimmenden Batterien zu unter-bauen, waren 80 Kanonen dazu bestimmt, und zu beiden Seitender Batterie» Ocfen angelegt, aus denen die glühenden Kugeln ver-mittelst eines kleinen eisernen Wagens hinrer dem Geschütz hin-weggefahren, und so die Kanonen ohne Zeitverlust geladen wur-den. Wenn der Wagen an das untere Ende der Batterie kam,ward er aus dem andern Ofen von neuem beladen, und machtedenselben Weg wieder zurück.

Ehemals glaubte man zu den glühenden Kugeln sich eineskleinern Kalibers, als das Geschütz halte, bedienen zu müssen.Man sezte zugleich einen Porschlag von Heu oder Stroh, undhierauf einen zweiten von frischem Nascn ans das Pulver ; gabzugleich dem Rohre so viel Elevation, daß die Kugel von selbsthinunter rollte, worauf sogleich Feuer gegeben ward, welches derdas Einführen besorgende Artillerist commandirte. Allein, die5785 »u Chcrbourg sowie die 179g zu Nizza angestellten Versuchebeweisen, daß die kirschroth glühenden Kugeln nur etwa um 6Punkte großer werden; daß die glühenden und die kalt geschosse-nen Kugeln gleich tief in das Holz eindringen; und daß man an-statt des Rasens ohne Gefahr einen Vorschlag von Heu oder altemTauwerk nehmen könne, der 12 bis rz Minuten im Wasser gele-gen hat, und nachher ausgedrückt worden ist. Wenn demnachdas Pulver in einer genau untersuchten Patrone von Pergament,Papier oder dichtem wollenen Zeuge, der nicht durchbeutelt, ein-geführt worden; sezt mau zuerst einen Vorschlag von trocknem,auf diesen aber einen zweiten von nassem Heu , der das Rohr gutausfüllet. Die glühende Kugel wird alsdann durch einen dritten,ebenfalls nassen Vorschlag fest gehalten, damit man der Kanone zcdeRichtung geben, und sie auch nach Erfordern plongiren kaun.Dieselbe Absicht suchte man in Gibraltar vermittelst eines Stükeszusammen gebogenes Blech bc zu erreichen, das am Rande ein-geschnitten war, und wie das Pflaster einer Vüchscnkugel ange-wendet ward, 11^. 5. Bah. XII. Die Einschnitte des Bleches66 dienten hier als Federn, die Kugel u fesi zu ballen, so tiefmau auch das Rohr vorne senken mochte. Versiebet man endlichdie Patrone mir einem Spiegel von Kork, bedarf es gar keines