Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
187
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schliessen zu können, führet die Treppe ssie auf den Absatz vso, undvon da über den -Auftritt X auf den obern Theil des Ofens klck.Der Aschen fall ist viereckig, und erhält durch die einander ge-genüber stehenden Thüren O, (j> einen freien Luftzug, der durchden Rost hinauf streichet, und vermittelst der Thüren und Wmd-pfeifen bei dieser Art Ocfen die Stelle der Geblase vertritt unddas Feuer verstärket« Schon unter dem Roste d: fängt sich dasSchürloch an zu verengen, und lauft in ppramidalischcr Formbis etwas über den Heerd fort, wo es sich nach leztcrcm her-unter beuget, um den in ihm hinaufsteigenden Feuerstrom durchdas Flammen loch D auf den Heerd herab zu leiten. HierHäuser sich in dem engen Raume der entbundene Wärmestoff an,und bringt das Metall zum Fluß. In den vorigen Zeiten hieltman zu diesem Endzweck eine besondere Form der Haube desOfens für nothwendig, damit die Flamme mit ihrer Spitze aufdas zu schmelzende Metall träfe, weshalb man diese Oefen auchmit dem Namen der Stichofen belegte; allein eine bessersTheorie des Schmelzprozesses hat den Ungrund dieser Meinung gc-zeiget, weil jener blos durch die hinreichend erhohete Tempera-tur bewirkt wird.

Weil der Rauch sowohl durch die Oeffnung des SchürlocheSals durch die Zuglöcher heraus gehet; befindet sich oben darüber derRauchfang, ihn abzuleiten. An der Vorderseile des Ofensendlich ist der Stich oder die Gosse (In coulee) m ange-bracht, die sich einwärts kegelförmig erweitert, und durch einenmit Leimen überzogenen eisernen Pfropf verstopfet wird. Der in-nere Raum des Ofens wird aus Bausteinen oder aus andernfeuerbeständigen Steinen gewölbct, mit andern Backsteinen über-manert, b' ick h 5 und durch eiserne Bänder >, 2, g, 4. tl^. Z. zusam-men gehalten. Diese haben an ihren beiden Enden Ochre, durchwelche die Anker (liens cke 5er) kommen« Die obern Bänder ge-hen 8 Zoll unter dem Schlußstein nnd die untern 8 Zoll unter derSohle des Ofens hindurch.

Man siehet, daß die Einrichtung dieser Wind'ofen auf fol-genden physischen Grundsätzen beruhet: 1) keine brennbare Sub-stanz kann ohne freien Zutritt der atmosphärischen Luft brennen,sie wird vielmehr bei Entziehung der leztern augenblicklich verlö-schen , wenn sie auch vorher lebhaft brannte« Eine beständige Er-neuerung der Luft hingegen befördert das Verbrennen, und einmitten durch das Feuer geleiteter Lnftsirom wird dasselbe bis zudem möglichsten Grade verstärken. Sobald man demnach denNauchfang oder den Aschcnfall eines Ofens verschließt, wird dieGemeinschaft mit der äußern Luft dadurch unterbrochen, der zuUnterhaltung des Feuers nöthige Sauerstoff fängt an zu fehlen,so daß jenes nach nnd nach immer schwächer wird, nnd endlichganz verlischt. Dieses erfolget augenblicklich, wenn man alleOeffnungen des Ofens verschließt. Macht m«n hingegen blos die