Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
186
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IL6 Gie

2 Pfund, — Unzen, 5 Gros 49 Gran, und I Gramms 18,541Grau des alten Markgewichrcs.

Gicht (^ueularä) die obere runde Oeffnung deS hohenOfens 0 ti^. 6. Gab. XII, durch welche das mit Kohlenund Flüssen vermischte Erz hinein geschüttet wird. Die je-desmalige Menge dieser drei Materien wird ebenfalls eine Gichtgenannt, deren Verhältniß von der mehr oder weniger strengflüs-sige» Beschaffenheit der Eisenminern abhängt (S. Bisen).

Gießen deS Geschützes (tonte 6ss pisces ä'artillerie) ge-schiedn bekanntlich entweder aus Eisen oder aus einer Mischungvon Kupfer und Zinn, die man gewohnlich mit dem Namen desS tü ck m eralls ( kante verte) belegt. Man bedienet sich da-zu eines besondern Gießofens Gab. X. Z. 6.7. welches eingewohnlicher Windofen ist. der hauptsächlich aus dem He erd( l'.aire) n, dem RosteX (grille) und dem Aschenfall (neu-«lrier) 0, bestehet. Der He erd n, wo das Metall zum Ein-schmelzen hingeleget wird, ist rund, mit einer kleine» Neigunggegen das Auge oder die Gosse (la coulse) m, damit dasMetall besser und leichter abfließt. Er ist genugsam über denFußboden erhaben, damit der Rost und Äsche »fall die er-forderliche Hdhe erhalten, auch die Formen sich leichter in dieDammgrube s bringen lassen, wenn der Grund der lezternnur wenig versenkt seyn darf, um die Stückformen aufrecht un-ter die Gosse stellen zu dürfen. Der Heerd ist zugleich durch dieseErhöhung wegen des darunter befindlichen Gewölbes? desto mehrgegen die Feuchtigkeit gesichert. Oben hat er eine elliptischeHaube oder Kuppel. und auf jeder Seite eine Thüre l, mit einerSchwelle von Gußeisen 0, durch welche das Metall eingesezt,und die durch einen starken eisernen Laden X fest verschlossen werdenkann. Zu Bewegung dieses Ladens dienet ein eiserner Waage-balken vx, mit einem Gegengewichts üx. 6., der auf dem verlän-gerten Anker 4 5. ruhet, und in v einen Haken hat, um dieThüre vermittelst der Gabel x ki^. daran henken zu können. Ne-ben diesen beiden Ocffnungen und mit ihnen in gleicher Höhe sindvier Windpfeifcn oder Zuglöcher (soupiraux) k angebrachtund zu besserer Regierung des Feuers ebenfalls mit eisernen Plat-ten verschlossen.

Hinter dem Heerde liegt der eiserne Rost (grille) X,so tief, daß die durch das Schürloch (otwusse) IÜ hinein ge-worfenen Holzscheiten aufrecht stehend brennen können. Die Aschedes verbrannten Holzes fallt alsdann durch den Rost in denAsch en fa II 0 kix. 6. herunter, zu dem man auf der Treppe vl),durch das Gewölbe 0 hinunter steiget; und von wo man alsdanndurch die Gewölbe 00, ? und k nach der Dammgrube (laka-sc:) 8 gelangt. Um den Ofen feuern, und das Schürlochvermittelst des eisernen Schiebers p 6. und 2. fix. Z. vers