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durch die Valgruthe, die nichts anders ist, als eine gewöhn-liche Wippe, oder durch die Balanciers wieder aufgehoben.LeztereS sind einfache Hebel, deren eines Ende durch eine Kettemir dem hintern Theile des Balges zusammenhängt, das andereaber einen Kasten mit einem Gegengewicht hat. Weil durch dieseGebläse kein ununterbrochener Luftstrom zu erhalten ist, sondernder Wind nur abwechselnd und stoßweise in den Hecrd kommt;sammlet man ihn in einem Wind kästen oder Condensatorvon theils sechsseitiger, theils runder Form ans Holz oder Gußei-sen, dessen Große sich zu der Menge der einströmenden Luft wie144 zu 18 verhält. Um einen gleichförmige» Ausfluß aus diesemWindkastcn zu erhalten, ist der obere Theil desselben beweglich,damit er sich niedersenken kann, so wie sich die in dem Kasten be-findliche Lnftmeuge verringert, und sich alsdann bei dem Anwach-sen derselben wieder hebt. Stehet die Luftmasse auf einer Wasser-stäche, die vermittelst einer seitwärts befindlichen Rohre auf siedruckt oder ihrem Drucke weicht; so erhält die Maschine den Na-men eines W a sser r cg u l a t v r s. g) Einen ohnstreitig glei-cheren Windstrom verschaffen die in Frankreich und den Pyrenäengewöhnlichen Wasscrtr 0 m mein, wo das Wasser durch einemit vielen Seiteuossnungen versehene Rohre aus eine unten lie-gende breite Tafel von Holz oder Gußeisen herabstürzt, daß diedabei erzeugten häufigen Luftblasen zerplatzen , und die Luft selbstdurch eine über der Tafel angebrachte Rohre in den Ofen geleitetwird. Allein bei dieser Vorrichtung wird eine zu große MengeFeuchtigkeit erzeuget und dem schmelzenden Metalle 'mit Angefüh-ret , das dadurch an seiner Güte verlieret. Diesem Nachtheile istin den 4) zuerst in Carun in Schottland, und nachher auchin Rußland, Deutschland und Böhmen eingeführten Cylinder-Gebläsen von Gußeisen abgeholfen, wo der mehr komponirteMechanismus das Eindringen der feuchten Dünste in den Ofenverhindert. 5) Ihnen gleichen die im Salzburgischen gewohnli-chen hölzernen Wind kästen, und unterscheiden sich blos durcheine einfachere und wohlfeilere Einrichtung, b) Am künstlichstenist das 1787 von I). Baader zu Edimburg erfundene Cylinder,gebläse, daS zwar viele Vortheile in sich vereiniget, aber auchwahrscheinlich eben wegen seines künstlichen Mechanismus bishernoch nicht den Beifall gefunden hat, den es in vieler Hinsicht ver-dienet.
Gebrauch des Geschützes ch sie 1'artiIIerrs) umfaßtdie ganze Taktik der Artillerie, svwohl'im Feld- als im Fcstungs-kriege. In dem erstem Falle wird er theils durch das Terrain,theils durch die gegenseitige Stellung und durch die Beschaffen-heit der feindlichen Truppen bestimmt. Anders werden die Ka-nonen, anders die Haubitzen angewendet; auch kann man nichtauf dieselbe Weise gegen Infanterie, Artillerie und Kavallerieagiren; endlich macht »och der Umstand einen Unterschied, wenn