Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
148
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14» Geb

werkzcug, i nur Muslereisen, r mit Kohlen, und i mit Stangen»Eisen und Stahl.

Ferner werden auf jede 6 Geschütze mitgenommen: i Kastenmit Werkzeug für i2 Holzarbeiter. Zimmerlcute, Tischler undWagner; 2 Frästen mit Fett, die Blockräder zu schmieren; 2 Ka-sten mit Kleinigkeiten, als Papier, Federn, Siegellack, Feder»messer, Bleistifte, Baumwolle zu Stopiucn, Lichter, ein Feuer-zeug :c. 2 Kasten mir Kunstfcnern, enthaltend : 4 leere Parronen-sacke ans jedes Geschütz; 12 Signalrakereu mit ihren Stäben; 10Pfund geschmolzenen Zeug aus jede Haubitze; 1 geladene Petar-de; 1 Brandzieher auf 2 Haubitzen; 2 Stocke zu Greuadcnbran-dern mit Minder, Setzer und Schlägel; 4 Brandtricbel und 2Schlägel; auf jedes Geschütz 12 Klaftern Lunte, und Eine Kien-lampe mit 12 Pechkranzcn»

Gebläse (sonkklets) sind bestimmt, durch den Luftstrom,welchen sie erregen, das Feuer zu belebe», und den zu dem Glü-hen oder Schmelzen des Metalls erforderlichen Grad von Hitze zuerzeugen, indem sie eine hinreichende Menge atmosphärische Luftin den Ofen bringen, um durch das in ihr enthaltene Sauerstoff-gas die dem Erze beigemischte Kohlen zu säuern, d. h, sie völligaufzuzehren. Hieraus folgt, daß bei den zu Beförderung deSSchmelzens der Metalle angebrachten Geblasen — besonders beiden hohen Oefcn — in einer bestimmten Zeit die gelieferteLuftmenge dem durchgesczten Erze angemessen seyn muß. DieseLnftmenge aber läßt sich leicht finden, wenn man den Inhalt desGeblases durch die Geschwindigkeit mnltiplicircr, womit es auf-und abgehet (siehe Wdrrerb. ir Thl. S 254.).

Man hat gegenwärtig sechs verschiedene Arten Geblase, diesich theils durch ihre Form, theils durch die Produktion des Win-des unterscheiden: 1) die ledernen und 2) die hölzernen Bälge vonbekannter Form sind blos in Absicht ihrer Materie unterschieden,stimmen aber in ihrem Mechanismus überein, daß sie den Windoben einsaugen, und ihn durch die Tisse (tu^au) oder Blas-deute wieder von sich stoßen. Um einen gleichförmigen Wind-strom zu erhalten, werden allezeit 2 Bälge neben einander geleget,deren Nbhre oder Tisseu in der Form (tuzPre) zusammen-treffen — einer kegelförmigen kupfernen Röhre von >8 Zoll Län-ge, deren Hintere Oeffnung 160, die vordere aber nur 5,625 Qua-dratzoll groß ist. Um eine größere Menge Wind in den Ofen zubringen, werden auch bisweilen 2 paar Bälge vor den hohen Ofengelegt, die so eingerichtet sind, daß allezeit die beide» korrespou-dircnden zugleich wirken. Ihre ' cwegung erhalten die hölzernen,wie die ledernen Bälg? vermittelst des Wasserrades und der Welle,von welchen die eisernen Kämme oder Daumen (subots odermsntonnet-) das Streichblech der Balge niederdrücken. Sie wer-den alSdann — um das Eiusaiigen des Windes zu befördern —