Druckschrift 
1,2 (1805) F - J
Entstehung
Seite
136
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iZst Geb

franst fischen Armee eine, anßschliesscnd für den Gcblrqskrieg inDderitalien und in derSchwcitz bestimmte, Abtheilung der Artille-rie. Sie bestehet zwar ans den gewöhnlichen gangbaren Feldge-schützen, Zwölf- Acht- und Vierpfündern; doch vorzüglich ansden leztern, zn denen in dem Kriege von 1792 noch einige vonden Piemontesern eroberte Dreipfnndcr kamen. Die Zwölf- undAchlpfnnder leisteten ans ihrer Tragc-Laffetc (VMt parts-corps) in dem Revolnzioiiskriegc nnr wenig Dienste, lind bedurf-ten eine zn große Anzahl Manlthiere, sowohl zum Ziehen des Ge-schützes als zum Tragen der Munition. Weil daS Rohr diesesKalibers für die S ch le i fcn la ffe te (/LWt-trainsau) zuschwer war, legre man es auf eine Lastete mir hohen Blockrädcrn,deren Protzwage» eine Gabel und niedrige Blvckrader hatte, sodaß sie unter die Lastete giengen und man kurz nmwendcn konnte.Allein diese kleinen Rader konnten ans den Gebirgswegen die ho-hen Steine und Felsenstücke nicht übersteige», von denen sie oftgehemmt wurden, und zerbrachen, so viel Sorgfalt man auchdarauf wandte, sie dauerhaft zn machen und mit einem guten Be-schläge zn verschen. Um diese Lasteten zu schonen , legte man dasGeschütz blos zum Gefecht darauf; transportirte es aber auf einerSchleife mit 2 Blockrädern und einer Gabel. Die Schwierigkeitjedoch, das Rohr schnell von der Lastete auf die Seblcife zu legen,oder umgekehrt; 0 wie die Nothwendigkeit, die Beschwerde unddie Gefahr, diese Schleife an steilen Abhängen vermittelst einesTaues zurück z» halten, sind dem Gebrauch dieser Kaliber sehrentgegen.

Die Trage-Laffete porte-oorps), deshalb so

genannt, weil bei ihr die ganze Last ans den vier Blockrädernruhet, bestehet ans 2 Laffetenwänden; z Riegeln — dem Srirn-Rnhe-und schwanzriegel; 1 Sohldiele auf den beiden vorder»Riegeln; 1 eisernen Achse; 2 Blockrädern. An Beschläge hat sie,2 Umbicgschicnen an der Stirn; 2 dergl. um den Schwanz slke-ccmvremens lle llessous lle ckasgue), die unter den Wänden bisvor gehen; 4 liegende Bolzen mit 4 Muttern ; 8 Reibbleche dazu;(Rosettes); 2 Pfanndeckel mit 2 Decken und 2 Keuchen, an de-nen sie hangen; 4 stehende Bolzen mit zugehörigen Muttern ; rPrvtzlochschienc; i Protzring; 1 Hcspe zn dem Richtbanm; 2AchScinbiiideschiene»; 2 Reifen um die Blockräder; 2 kupferneNebenbnchfen; 2 Bleche in den Achseinschnitt; 2 Reibscheibenhinten an die Achse; 2 dergleichen vorn anfdie Achsarmc; ?.Vor-stecker. Die Lastete hat ein Marsch - und ein Chargirlager; vonersterem an nebmen die Wände an Breite und Stärke ab, so daßsie den gewöhnlichen unten abgerundeten Lassetenwänden gleichen.Sie stehen zugleich an der Stirn weiter auseinander, als amSchwanz.

Der Pr 0 tzwagen bestehet ans einer hölzernen Mittelachse,in welche die eiserne Achse cingelasien ist; einem Protzschcmmel,