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1,2 (1805) F - J
Entstehung
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dig zur schnelleren Erhitzung des Rohres und folglich auch zurZcrstöhrung des Metalles am Zündrloche beitragen, wenn be-sonders daö Geschütz aus altem, oft umgegossenem Metall beste-het. Wenn man aber den Gebrauch des Geschützes in einemTreffen erwäget, wird man leicht bemerken:

Z) Daß bei bloßen Kanonaden, d. h. überall, wo man aufsehr große Entfernungen schießen muß, nur langsam gefeuertwerden kann; denn es ist nothwendig, die Kanonen mit Sorg-falt und Genauigkeit zu richten, um doch einige Wirksamkeit znerhalten. Man kann daher höchstens ans g Minuten einen,oder in einer Stunde 20 Schuß thu», und wird zu einer drei-stündigen Kanonade auf jedes Geschütz nicht mehr als 6c> Kugcl-schuß nöthig haben.

Wenn sich der Feind von 8oo bis auf 4.O0 Schritt nähert, wirdlebhaft gefeuert, und jedes Geschütz thut jede Minute einenoder i» einer Stunde üu Schuß, wobei immer noch eine guteRichtung möglich und nöthig ist, denn selbst mir großen Kartet-schen darf auf diese Entfernung nicht schneller gefeuert werden,wenn man seines Endzweckes nicht verfehlen will Da nun inder Kcrnschußweite die Wirkung des Geschützes sehr mörderischist, können und werden zwei Armeen gewiß nicht lange in der-selben verweilen, sondern entweder sich einander zum Angriff nä-hern, oder sich wieder von einander entfernen. Eine Stundewird demnach die längste Zeitdauer des lebhaften Feuers seyn, undbo Schuß erfordern.

Kommt endlich der Feind bis unter gov Schritt, und atta-qniret; geschehen bei dem geschwinden Feuer in jeder Minute6 bis 8 Schuß, wo das Geschütz blos nach dem Abfeuern wiedervorgebracht und Linie genommen wird, ohne die horizontale Lagedes Rohres zu verändern. Allein, dieses G e sch w i n d e F e u e rist zn entscheidend, als daß es lange anhalten konnte. In 4 bis6 Minuten ist der Feind entweder zurückgeworfen, oder die Batte-rie erobert. 50 bis 60 Schuß sind daher völlig hinreichend. Rech-net man nun alles zusammen, wird höchstens eine Anzahl von2Zv Schuß herauskommen, die man jedoch ohne Nachtheil bisauf 200 herabsetzen kann, weil fast nie das ganze Geschütz einerArmee zur Activ» kommt, und das im Feuer stehende leicht dieMunition des Reserve-Geschützes an sich ziehe» kann.

Hat man die ganze Zahl der mit zn führenden Munition be-stimmt; ist das Verhältniß der Kugel - und Kartetscheuschüße ge-gen einander zu untersuchen, welches gewöhnlich ^ oder ^ ist»Beistehende Tabelle giebt eine Uebersicht der Munition, welchehei dem Geschütz einiger Armeen im Felde mitgeführet wird.