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Die Werkzeuge der Wagner, Schmide, Faßbinderund Flaschner oder Klempner, die ebenfalls im Felde mitge-fühlet werden, finden sich »veiter unten bei den bemerkten Arti-keln. >v. n. i.
Obgleich es den größten Nachtheil hat, an irgend einem Be-dürfnisse Mangel zu leiden; wird doch auf der andern Seite dasZuviel nicht minder lastig, weil die dadurch vergrößerte Mengeder Wagen den Zug verlängert und den Marsch erschweret, unddadurch , so wie durch das vergrößerte Bedürfniß der Snbsisteuz,die Operationen der Armee hindert. Es ist daher in der Thatauffallend, daß bei der so eingeschränkten Geschützmenge des fran-zösische» Entwurfes doch einige Artikel mit außerordentlicher Pro-fnsion aufgeführet find, wie z. B. das unbeschlagene Schirrholz,die Signalrakcten und die ganz überflüssigen Pechfackeln.
In Absicht der Munition sind auf jedes Geschütz ohnge-fähr 200 Schuß gerechnet, denn
1) Kann keine Armee eine halbe Stunde lang 250 Schritt, von der andern im Feuer stehen, ohne daß sich der Sieg für die
eine oder die auoere entscheidet. Das leztere erfolget noch schnel-ler, wen» sie einander naher kommen, oder wohl gar handgemeinwerden. Es scheint zwar, als ob die Treffen gewöhnlich längerwährten; dies ist jedoch nur bei bloßen Kanonaden der Fall, wodie Armeen bisweilen so weit von einander entfernt sind, daßman besser thut, gar nicht, oder wenigstens nur sehr langsam zufeuern, um sich in der Richtung helfen zu können und die Mu-nition nicht nutzlos zu verschwenden. Denn sobald die Armeennur so »veit aus einander stehen, daß der Stückschuß noch völligwirksam ist, wird diejenige, »reiche das »reuigste oder das amschlechtesten bediente Geschütz hat, gewiß sich entweder zurück-ziehen, oder gerade auf den Feind los gehen müssen, um seinGeschütz unwirksam zu inachen, da sie es nicht zum Schweigenbringen kaun. Bei allen übrigen Treffen und Gefechten kommtimmer nur ein Theil der Armee ins Feuer, der mir frischen Trup-pen, mit Geschütz und mit Munition von den unangcgriffene»Punkten oder von der Reserve verstärkt werden kaun.
2) Darf man für ein Geschütz nicht mehr Schuß rechnen,als es im Gefecht, obue abgekühlt zu werden, wirklich zu thunund auszuhalten im Stande ist. Morla (Lehrb. der Ar-tillerie) setzt diese Zahl auf 150, welches zwar allerdings sehr»reuig und durch die Erfahrung widerlegt worden ist. Mau würdesich jedoch sehr irren, wenn man von den hie und da angestell-ten Versuchen auf die wirkliche Dauer der Geschütze schließen»rollte, die gewöhnlich über ioc>o Schuß aushielten, ehe sie durchdas Ausbrennen der Zündtlöcher unbrauchbar wurden. DaS ra-sche Feuer in einer Aktion, vielleicht auch die Tageszeit, wennes Mittag und sehr warmer Sonnenschein ist, werden nothwen-