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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
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würde Niemand mehr dem Magnetismus chemische Wir-kungen, also Mischungs- und Zersetzungsfahigkeit ab-sprechen. Ties ist nun auch durch unmittelbare Versu-che, welche Lüdiche und Murray angestellt haben, außerZweifel gesetzt worden. ES genügt, von denselben nurfolgende anzuführen. Ein Magnetstab in einer Auflö-sung des atzenden Quecksilbersublimatö eingetaucht, zer-setzte denselben, selbst wenn er mit Kopalsirniß überzo-gen war. Die Kügelchen des ausgeschiedenen regulini-schen Quecksilbers hausten sich besonders an den Eckenund an der Basis des MagnetstabeS an. Eine ahnlicheZersetzung unter lebhaftem Brausen erlitt eine Auflö-sung des salzsauren Platins. Von zwei Magnctstaben,welche zwei Tage lang in Phosphorsaure eingetauchtblieben, war der Nordpcl des einen kaum angegriffen,wohingegen der Südpol des anderen '/g Zoll tief an-gefressen wurde.

Betrachtet man jetzt die chemische Wirksamkeit deSMagnetismus neben dem oben angeführten Umstände,daß erstens viele Meteormassen fast nur aus Eisen undNickel bestehen, und zweitens auch die anderen Meteor-steine gewöhnlich nur solche Metalle enthalten, die desMagnetismus empfanglich sind, d. i. Eisen, Nickel,Kobalt, Mangan und Chrom so kann man sich desGedankens nicht erwehren, die magnetische Kraft derErde, diese in ihrem Wesen unergründliche, in ihren

1) Das Chrom hat man jungst von der Reihe der magncti-schcn Metalle ausgeschlossen, da mau sich durch genauereVersuche überzeugt hat, daß es nicht magnetisch ist. Dochkauu dies unsere Ansicht nicht entkräften; weil das Chromkeiner von den beständigen Bcstandtheilen der Meteorniasscnist, und sich nur in ganz geringen Quantitäten darin findet.

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