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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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einfache Körper erscheinen, bald aber auch so locker,daß sie eher ein Gemeng, als eine chemische Verbin-dung darstellen.

Denkt man sich die verschiedenen Grade der Ver-wandtschaft zwischen den ungleichartigen Materien alseine steigende Reihe bildend, deren erstes Glied jenenGrad der Verwandtschaft anzeigt, welcher die lockersteVerbindung bewirkt, so kann selbst das letzte Glieddieser Reihe, sie mag auch so lange seyn, und ihreGlieder auch so schnell wachsen, dennoch nicht <zv wer-den; d. h. die ruhende Verwandtschaft der zusammen-gefegten Materie kann nicht jede Größe übersteigen, sodaß keine Kraft in der Natur sie zu überwinden ver-möge. Der großen Natur müssen also immer Kräftezu Gebote stehen, welche dem Chemiker mangeln, undwodurch selbst die als einfach erscheinenden Stoffe, wiez. B- die Metalle und Radikale der Erden in ihreGrundstoffe zerlegt werden können.

Diesen rein apriorischen, aber darum nicht wenigersicheren Gründen für die Nichteinfachheit und Zerleg-barkeit der als einfach erscheinenden Stoffe kommenauch folgende Thatsachen und Beobachtungen zur Un-terstützung.

I) Daö gänzliche Verschwinden der charakteristi-schen Eigenschaften der Bestandtheile bei einigen Ver-bindungen, wohingegen dieselben bei anderen Verbin-dungen nicht so auffallend verloren gehen, kann nurdurch die Annahme befriedigend erklärt werden, daßsich im ersten Falle die absoluten Elemente vollkommenaustauschen, und in eine andere Verbindung mit ein-ander treten, im zweiten Falle aber diese Auötauschung