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Untersuchungen von den Stein- und Staub-Niederschlägen und den damit verwandten Meteoren : eine Inauguralschrift
Entstehung
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den fraglichen Niederfallen wahrgenommen werden,»den auch solche Erklärungen keinen Sinn mehr. Edenso wenig zähle ich zu den wahrhaft etwas erklärendenHypothesen jene ganz unbestimmten Musterungen, wel-che nichts anders als die bloste Möglichkeit für sichhaben, wie z. B. die Annahme einer Verkörperung desin dem unendlichen Raum überall ergoßenen AetherS.Ich führe nur jene Hypothesen an, welche nicht allesGrundeö ermangeln; und diese können füglich in zweiKlassen eingetheilt werden. Die eine begreift in sichdie Hypothesen, nach welchen die fraglichen Meteoreunserem Planeten und der denselben umhüllenden At-mosphäre ganz fremd sind. Die andere hingegen ent-hält solche Hypothesen, nach welchen die genannten Me-teore unserem Weltkörper zugehören.

Nach der ersten Ansicht wären sie entweder:

1) Auswürfe aus den Mondvulkanen, also lunari-schen Ursprungs, oder

2) Bruchstücke eines größeren, durch irgend eingroßes Ereignist zersprungenen Weltkörperö, also plane-tarischen Ursprungs, oder

3) kometartige Körper, oder Haufen von Urmate-ric, welche in dem unendlichen Raum herumschweifen,und in den Bereich der Anziehungssphäre der Erdehereinfallen, also kosmischen Ursprungs.

Nach der zweiten Ansicht sollen sie hingegen at-mosphärischen Ursprungs seyn, und zwar entweder ausVerdünstungen herrühren, welche von den auf der Erd-oberfläche befindlichen Substanzen unmerklich emporstei-gen, und sich in den höheren Luftregionen wieder ver-dichten und durch ihre Schwere herabfallen; also ein