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Dieterici's Kritik der Schrift: Preußen und Frankreich : im Interesse der Rheinländer beleuchtet und gleichzeitig benutzt, um die wesentlichen Grundzüge der National-Oeconomie zu berühren ; nebst einer Erwiederung auf Professor Kaufmann's Prüfung einer neuen Gegenschrift
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Ertrag eines Morgens fruchtbaren Landes in der Nhcinprovinzwenigstens z» Thaler 150 veranschlagt haben.

Allein der Boden ist hier nur als Werkzeug zn betrachten,wenn cm kräftiger Mann mit seiner Familie von Morgens frühbis Abends spät arbeitet, muß denn doch wohl so viel verdientwerden, daß die Familie sich kümmerlich ernähren kann? DieSache kommt uns ungefähr so vor, als ob Recensent gesagthätte: Wenn am Nhcine ein Schreiner eine Hobelbank nebsteinigen Meißeln besitzt und den ganzen Tag bei der Arbeit bleibt,ist er im Stande, sich und seine Familie zu ernähren, mithinträgt eine Hobelbank in der Nhcinprovinz wenigstens jährlich1Z0 Thaler ein oder eben so viel wie 4S bis 60 Morgen be,baucten Landes in der Mark Brandenburg.

Hätte Recensent nun ferner berechnet, wie viel Hobel,bänke sich in der Nhcinprovinz befinden, oder gar, wie vielderen aus dem Holzcrtrage der Waldungen noch gefertigt wer-den könnten, würde es ihm sehr leicht geworden seyn, durchZahlen nachzuweisen, wie wenig Steuern die Rheinländer imVerhältnisse zu ihren Erwcrbmittcln zahlten.

Man wird uns nicht zumuthcn, die Annahme des Rcccn,sen weiter zu beleuchten, und gewiß noch weniger, die daraufhingezogenen Schlüsse in der Folge zn berücksichtigen, und sobemerken wir nur noch:

daß in Provinzen, wo die Parzcllirung des Bodens bc,reits Statt gefunden hat, dergleichen kleine Landbcbancr garnicht selten sind, allein daß diese Leute, so wie ihre Fraucwund Kinder, mit der größten Anstrengung arbeiten und nichtbesser leben als der gewöhnliche Taglöhner. Der Boden istoffenbar in ihrer Hand nur Werkzeug.

Der Besitzer der 4S oder 60 Morgen in der Markbranden,bürg arbeitet und lebt er auch so? Und endlich, hat diesernicht noch viele Leute in seinen Diensten, welche eben so gut,wo nicht weit besser leben, als der kleine Bebaucr an» Rheine?

Man darf sich wohl darüber wundern, daß Kritiken, inwelchen solche und einige der folgenden Annahmen vorkommen,