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begünstigt, ohne Zweifel in den östlichen Provinzen nicht alleinfortbestehen, sondern außerordentlich rasch an Bedeutsamkeitgewinnen, wenn die gestiegene Bevölkerung deren größere Aus-dehnung einst nothwendig und wünschcnswcrth machen wird. —
Bei der jetzigen Bevölkerung ist der Ertrag des Bodens,eben so wie in Amerika, noch immer das kräftigste Mittel, denWohlstand dieser Provinzen zu heben und dürften mithin vor-zugsweise alle Kräfte, in sofern dieses die übrigen Verhältnissegestatten, auf den Ackerbau zu leiten sein.
Die Fruchtpresse werden in den östlichen Provinzen durchdie größere oder geringere Nachfrage der Ecsammt-Erzeugnisseihres Bodens vom Auslande allein bedingt, wodurch denn un-bestreitbar feststeht, daß der Eigenthümer die Grund-Steuern»ud der Cousument die auf die Erzeugnisse des Bodens als indi-rekte Abgaben gelegten Steuern entrichtet.
Wir werden in der Folge auf diese Behauptung zurückkom-men, die Wahrheit derselben nachweisen und Folgerungen dar-aus ziehen.
In welchen Verhältnissen sieht nun dagegen die Nhcin-provinz?
Die Bevölkerung ist so groß, daß in der Regel alles demBoden Abgewonnene zur Ernährung seiner Bewohner verwen-det werden muß.
Der Ertrag des Bodens kann demnach den Wohlstand inder Nhcinprovinz weder bedingen noch erhalten. Im Gegen-theil entsteht dabei jedes Jahr ein großer Ausfall, nämlich durchdie schweren Summen, welche die Rheinländer dem Staate alsGrundsteuer zu entrichten haben. Die größere Ertragfähigkcitdes Bodens, wenn solche wirklich bestände, würde bei der Kartastrirung schon Einfluß auf hohe Grundsteuer haben, und mit-hin in Beziehung auf das Steuer-Quantum auch kein günstigesResultat herbeiführen. Auf jeden Fall aber müssen unter die-sen Verhältnissen die hohen Fruchtpresse, deren Ursachen zumTheil in dem wenig ergiebigen Boden zu suchen sind, als einUnglück für den Rheinländer erscheinen. Er hat dadurch vcr-hälcnißmäßig weit mehr alssGrnndstcncr, selbst bei Katastrirung
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