„als Lohn den eigentlichen Arbeitern zu. Diese drei Klassen„sind die wesentlichen und ursprünglichen Bestandtheile jeder„ bürgerlichen Gesellschaft n. si w."
„Von jenen drei großen Klassen hat, wie ich eben gezeigt„die erste, die Klasse der Landcigcnthümcr, ein mit dem allge-„meinen Wohl des ganzes Staates nothwendig verbundenes„Interesse. Was diesen reicher oder ärmer macht, vermehrt„ oder vermindert auch unfehlbar die Einkünfte von jenem. Sie„ist die einzige Klasse, welcher ihre Einkünfte weder Arbeit noch„Sorge kosten; die einzige, welche von ihren Einkünften gleich-„sam aufgesucht wird und deshalb weder Entwürfe zu machen,„noch Anstalten zu treffen nöthig hat. Aber eben diese so bc-„qucmc und sichere Lage, in Absicht ihrer Elücksnmstände,„macht sie oft nicht blos unwissend u. s. w."
Zweiter Theil 142.
„Aber unter allen Kapitalien ist es das ans den Landbau gewen-dete, welches die größte Quantität hervorbringender Arbeit in„Gang bringt. Nicht blos die Knechte und Mägde des Land-„ Wirthes, seine Fröhncr und Tagelöhner, sondern auch sein„ Zug - und Lastvich sind solche Arbeiter. Ja bei dem Ackerbau„ arbeitet die Natur mit dem Menschen gemeinschaftlich; und„obgleich ihre Arbeit keinen Aufwand kostet, so hat doch das„Erzeugniß ihrer Arbeit so gut ihren Werth als das Werk des„ größten Künstlers u. s. w."
„ Die im Ackerbau beschäftigten Menschen und Thiere brin-„ gen also nicht blos, wie die Manufakturen, den Werth dessen was„sie selbst verzehren oder das Kapital, durch welches sie beschäf-tigt worden sind nebst dazu gerechneten Gcwinnstcn, sondern„ sie bringen einen weit größcrn Werth hervor. — Nach Ab-„zug des ganzen Kapitals des Pächters und seiner Gcwinnste„bleibt gewöhnlicher Weise von ihren Erzeugnissen noch etwas„Beträchtliches übrig, welches dem Erundcigcnthümcr als„Landrcntc bezahlt wird."
„ Diese Rente kann als das Erzeugniß der Naturkräftc an-„ gesehen werden, die im Boden selbst stecken und deren Gc-