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Geschichte der Entdeckung der allgemeinen Gravitation durch Newton
Entstehung
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Nun fehlt es uns aber keineswegs an so alten Beobach-tungen des Mondes, die 000 und noch mehr Umlaufszeitcnvon einander entfernt sind. Schon der alte Ptolemäuö, der13V Jahre nach dem Anfange unserer Zeitrechnung lebte, hatuns nicht nur seme eigenen und die Beobachtungen des gro-ßen Ansiarch, der 380 Jahre vor ihm lebte, sondern auch nochaltere Beobachtungen des Blondes mitgetheilt, welche die Chal-däer um das Jahr 720 vor Christi Geburt in Babylon ange-stellt haben. Die Schriften der Araber enthalten ebenfalls einegroße Anzahl solcher Beobachtungen aus dem achten und neun-ten Jahrhundert, und in unsern Tagen zumahl fehlt es nochviel weniger an neueren Beobachtungen, die man mir jenenvergleichen kann. Wählt man z. B. eine aus dem Anfangedes JahreS 1800, und stellt sie mit jenen der Chaldäer zu-sammen, so erhält man eine Zwischenzeit von 2520 Jahren,jedeS derselben zu 365^ Tag gerechnet, also eine Periodevon 920430 Tagen, in welcher der Mond seinen Umlauf umdie Erde über 33088 Mahl vollendet hat, so daß also, selbstein Fehler von einem ganzen Tag in einer der beyden Beob-tungen, die gesuchte Umlaufszeit des Mondes nur um den33088st «n Theil eines Tages, oder um 2^ Secunde än-dern würde.

Auf diese Weise hat man also die Umlaufszeit des Mon-des in Beziehung auf die Fixsterne, oder die sogenannte side-rische Revolution des Mondes in Tagen und Theilen des Ta-ges ausgedrückt, mit großer Genauigkeit gleich 27.321061423Tagen gefunden.

iil. (Scstnnmung der Grösse der Erde.) Die

Größe deS Halbmessers der Erde war schon in den ältestenZeiten ein Gegenstand der eifrigen Untersuchung der Astrono-men. Wenn man die Erde als eine Kugel annimmt, so brauchtman bloß die Größe eines bestimmten Theiles ihres Umfangs,z. B. die Größe eines Grades in Toiscn zu messen, um dar-aus durch eine leichte Rechnung den Halbmesser der Erdeebenfalls in Toisen zu finden. Da nähmlich, wie bekannt, injedem Kreise die halbe Peripherie 3.141593 Mahl größer ist als