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Geschichte der Entdeckung der allgemeinen Gravitation durch Newton
Entstehung
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Newrvn kannte diesen Satz von dem Drucke der in Kreiseneinhergehendcn Körper, den Huygens in seinen oben erwähntenPropositionen schon früher eben so schön als klar erwiesen hatte.Newton gestand dieß spater selbst in einem Briefe an Halley.Noch vielmehr aber war ihm jenes dritte Kepler'sche Gesetzbekannt, da es unter den Astronomen bereits allgemein ange-nommen, und sogar auf den Schulen vorgetragen wurde. Esmußte ihm daher leicht seyn, auS der Verbindung beyder dieArt abzuleiten, nach welcher die Sonne auf die Planetenwirkt, und daraus war der klebergang auf eine ähnliche Kraftder Erde für den Mond gleichsam von selbst gegeben.

II. (Bestimmung der 1im!uut's)cit des Mondes.)

Die Umlaufszeit des Mondes um die Erde war schon den al-ten Griechen mit großer Genauigkeit bekannt, wie denn diescSElement überhaupt bey allen Himmelskörpern sich am leichte-sten und zugleich am sichersten bestimmen läßt, wenn man auchnur zwey , von einander in der Zeit sehr entfernte Be-obachtungen des Gestirns besitzt, selbst wenn diese Beobachtun-gen nichr eben die allergenauestcn seyn sollten.

Diese Umlaufszeit des Mondes ist nähmlich die Periode,an deren Ende der Mond wieder genau zu demselben Firsternkommt, bey dem er im Anfange dieser Periode gewesen ist.Nehmen wir also an, wir Härten heute genau im Augenblickeder Mitternacht die Bedeckung eines solchen Sterns vom Mondebeobachtet. Wenn > wir nach vier Wochen den Mond wiederbetrachten, so werden wir ihn wieder demselben Stern nahekommen, und wohl auch wieder bedecken sehen. Die Zeit zwi-schen beyden Beobachtungen wird die gesuchte Umlaufszeit desMondeS seyn. Man finder sie beynahe gleich 27 Tage, 7 Stun-den, und etwa 43 Minuten.

Allein diese beyden Beobachtungen können leicht noch ei-nigen kleinen Fehlern unterworfen seyn, nicht sowohl wegender nichr genauen Auffassung des eigentlichen Moments derbeyden Bedeckungen, denn diese ist in der That sehr leicht mitgroßer Schärfe zu beobachten, besonders wenn der dunkle Randdes Mondes es ist, hinter welchen der Stern zuerst verschwur-